Gérard Macé Macé Homer im Totenreich, mit offenen Augen

Homer im Totenreich, mit offenen Augen

von Gérard Macé

Gedichte. Zweisprachige Ausgabe. Aus dem Französischen von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz. Edition Lyrik Kabinett bei Hanser

EUR 24,00

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Beschreibung

Zwischen Vision und Wirklichkeit – Gérard Macé, einer der großen lebenden Dichter Frankreichs, zum ersten Mal auf Deutsch In Gérard Macés ebenso lakonischen wie musikalischen Gedichten verwischen die Grenzen von Realität, Traum und Mythos: So erinnert ein auf dem Bürgersteig vergessener Schuh mal an Empedokles, mal an Aschenputtel; so führen uns Kindheitserinnerungen in die Welt der Märchen und Legenden, von denen allerdings nur noch Reste übrig bleiben. Und selbst der als unsterblich gefeierte Name des Odysseus erlöst nicht unsere Welt, in der nur noch die Energie der Verzweiflung neue Lebenskraft spendet: »Was von den Träumen bleibt: einstmals / verbranntes Holz, ein Haufen Asche / nach dem Aufbruch eines Nomadenlagers. / Heute Plastiktüten / zwischen den Ästen im Baum.« In Macés schillernder Lyrik entsteht so das einzigartige Gemälde einer zwischen Vision und Wirklichkeit fließenden Welt.
Einer der wichtigsten französischen Dichter erstmals auf Deutsch Einzigartige Vermischung von poetischem und fotografischem Blick Übersetzt von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz

Autor*in

Gérard Macé
Gérard Macé, 1946 in Paris geboren, veröffentlichte ab 1974 zahlreiche Werke, die zwischen Dichtung und Essay stehen. Gegenstand seiner Bücher ist oft die Sprache, sei es die literarische Sprache, sei es die zu entziffernde Sprache der Hieroglyphen (»Le Dernier des Égyptiens«, 1988) oder das Chinesische und seine Kultur. Seit 1997 arbeitet er auch als Fotograf. Macé erhielt 1980 den Prix Femina Vacaresco, 2002 den Prix Roger Caillois und 2008 den Grand Prix de Poésie der Académie française für sein dichterisches Lebenswerk.

Themen in »Homer im Totenreich, mit offenen Augen«

Erinnerung Frankreich Intertextualität Mythos Poesie

Stimmen zu »Homer im Totenreich, mit offenen Augen«

»Das Sakrale und das Profane vermischen. In seinen Gedichten dimmt Gérard Macé die antiken Mythen auf die Nüchternheit unserer Gegenwart herunter.« Nico Bleutge, Deutschlandfunk, 06.03.26
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Details

ISBN: 9783446284272
Verlag: Hanser, Carl
Erscheinung: 17.02.2026

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