Rüdiger Safranskis philosophische Antwort auf die Frage, wie Künstliche Intelligenz unser Selbstverständnis als Menschen verändert
Weil er über einen Geist verfügt, konnte der Mensch bis vor kurzem glauben, etwas Besonderes zu sein. Dann kam die Künstliche Intelligenz. Dass sie viele Aufgaben besser löst als wir, war für die Menschheit Versprechen und Kränkung zugleich: Das wäre dann die Vierte Kränkung seit der kopernikanischen Wende, Darwins Evolutionstheorie und Freuds Entdeckung des Unbewussten. Haben sich die Ideen des Humanismus überlebt? Rüdiger Safranski erinnert daran, dass der Mensch im Unterschied zu Algorithmen über ein Bewusstsein verfügt, Emotionen wahrnimmt, über sich selbst nachdenken und sich frei entscheiden kann. Das sind große Themen der Philosophie. Sie setzt Orientierungsmarken, die uns helfen, auch in Zukunft unseren Platz in der Welt zu finden.
Bestsellerautor Rüdiger Safranski über ein brennendes Thema unserer Zeit.
Die Künstliche Intelligenz verändert unser Selbstverständnis als Mensch.
Die Philosophie antwortet auf grundlegende Fragen der Gegenwart.
Rüdiger Safranski
Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent, Herausgeber und Redakteur der »Berliner Hefte«, Dozent in der Erwachsenenbildung, seit 1986 ist er freier Autor. Für sein in zahlreiche Sprachen übersetztes Werk wurde er u.a. mit dem Thomas-Mann-Preis (2014), mit dem Ludwig-Börne-Preis (2017) und dem Deutschen Nationalpreis (2018) ausgezeichnet. Zuletzt erschienen: »Hölderlin. Komm! ins Offene, Freund! Biographie« (2019), »Klassiker!« (2019, mit Michael Krüger und Martin Meyer), »Einzeln sein« (2021) und »Kafka. Um sein Leben schreiben« (2024). Rüdiger Safranski lebt in Badenweiler.
Bewusstsein Emotion Empathie Hirn Moral Philosophie Schelling
«Was uns Leser für seinen Text unbedingt einnehmen sollte, ist die Verve, mit der er die Einzigartigkeit des schöpferischen, menschlichen Geistes beschwört.» Angela Gutzeit, DLF Andruck, 17.08.26
«Der Essay resümiert auf sehr verständlich geschriebene Weise die Argumente, die aus einem humanistischen Selbstverständnis gegen die aktuelle Maschinengläubikeit hervorgebracht werden können.» Jochen Rack, BR2 Kulturleben Büchermagazin, 17.08.26
«Rüdiger Safranski erweist sich in seinem klugen und leicht zu lesenden Essay nicht als Pessimist. Er hofft auf die Zuversicht, die den Menschen antreibt und die es diesem verbietet, vor dem Wildwuchs der KI zu kapitulieren.» Julian Schütt, Schweiz heute.ch / Watson.de, 15.08.26
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