Gustave Flaubert Flaubert Memoiren eines Irren

Memoiren eines Irren

von Gustave Flaubert

Roman

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Beschreibung

Witzig, romantisch, bösartig – Gustave Flauberts erster Roman in neuer Übersetzung Ein junger Bursche beobachtet unter den Sommergästen in Trouville eine Frau, die ihn fasziniert. Als er ihren Bademantel vor der Flut rettet und zurückbringt, verliebt er sich auf der Stelle. Maria jedoch ist zehn Jahre älter als er, hat einen Mann und eine kleine Tochter. Mit ungeheurer Leidenschaft erzählt der junge Flaubert in seinem ersten Roman die eigene Geschichte, die ihn für ein Leben geprägt hat. In der Neuübersetzung von Elisabeth Edl, mit Jugendbriefen und einem Kommentar, der den biografischen Hintergrund farbig sichtbar macht, sind die „Memoiren eines Irren“ das Selbstporträt eines Künstlers als junger Mann, der zu seinem 200. Geburtstag als einer der Größten gefeiert wird.
Ein Jugendwerk, in dem schon der ganze Flaubert steckt: witzig, romantisch, bösartig. 200. Geburtstag am 12. Dezember 2021 „Man kann seit Jahren einem Wenigleser, der nur zwei bis drei Bücher im Jahr lesen und dabei keine Enttäuschung erleben möchte, den Ratschlag geben: Lesen Sie einfach alles, was Elisabeth Edl übersetzt.“ Andreas Isenschmidt

Autor*in

Gustave Flaubert
Gustave Flaubert wurde am 12. Dezember 1821 in Rouen (Normandie) geboren und starb 1880 im Alter von 59 Jahren in Croisset. Schon seit seiner Jugend schrieb er Erzählungen und Romane. Aufgrund seiner hohen Ansprüche an sich selbst veröffentlichte er jedoch keines seiner Manuskripte. Sein erstes publiziertes Werk wurde der Roman Madame Bovary, der 1856 im Feuilleton der Revue de Paris erschien und der ihm einen Prozess wegen Verstoßes gegen die Sitten eintrug. Sein schönstes Buch ist für viele seiner Verehrer Drei Geschichten, zugleich sein letztes vollendetes Werk. Zunächst unverstanden, aber noch einflussreicher auf die Entwicklung der europäischen Literatur war der große Roman "L'Éducation sentimentale. Histoire d'un jeune homme" (1869), der als Lehrjahre der Männlichkeit (Geschichte einer Jugend. Roman, 2020) in der Neuübersetzung von Elisabeth Edl erschien. Gustave Flaubert ist einer der besten Stilisten der französischen Literatur und ein Klassiker des Romans; zusammen mit Stendhal und Balzac bildet er das Dreigestirn der großen Erzähler Frankreichs. Bei Hanser erschien zuletzt die Neuübersetzung Memoiren eines Irren (Roman, 2021).

Themen in »Memoiren eines Irren«

#ohnefolie Frauen Jugendliebe Künstlerroman Liebe Schriftsteller

Stimmen zu »Memoiren eines Irren«

"Ausgewählte Briefe jener Zeit sind der von Elisabeth Edl vorzüglich übersetzten und vorbildlich kommentierten Neuausgabe beigegeben … Jeder einzelne Brief ist ein literarisches Kabinettstück, und zugleich Zeugnis eines Ringens um ein Leben in und mit der Kunst." Ulrich Rüdenauer, WDR 3, 27.12.21 "Ein erkenntnisreiches Vergnügen … Für Flaubert-Experten ist dieses Buch unverzichtbar. Flaubert-Anfänger finden in ihm alles Wesentliche, um sich ein Bild von diesem Giganten der französischen Literatur zu machen." Ursula März, Deutschlandfunk Kultur 'Lesart', 19.11.21 "In der Hand der genialen Übersetzerin und Herausgeberin Elisabeth Edl wird jeder Krümel zu Gold." Ursula März, Die Zeit, 18.11.21 "Die Romanminiatur ... gibt in hohem, lyrischem Ton Einblick in das Seelenleben eines Jünglings." Thomas Leitner, Falter, 22.10.21
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Details

ISBN: 9783446273023
Verlag: Hanser, Carl
Erscheinung: 25.10.2021

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