Ein herrlich schräges Lesevergnügen über vertauschte Männer, Manuskripte und Matronen: Auf einer Ferieninsel in Griechenland bereiten sich die Gäste einer amerikanischen Stiftung auf die Ankunft des diesjährigen Gastredners vor. Dr. Norman Wilfred, Autorität auf dem Gebiet der Szientometrie, erweist sich als erstaunlich jung und gutaussehend und ist alles andere als ein verknöcherter Gelehrter. Das findet insbesondere Nikki, die attraktive rechte Hand von Mrs. Toppler, der Mäzenin. Als Nikkis leichtsinnige Freundin Georgie auf einem anderen Teil der Insel auf einen kahlen, missmutigen und orientierungslosen Mann namens Dr. Norman Wilfred trifft, bricht der nackte Wahnsinn aus - englischer Humor pur!
Michael Frayn
Michael Frayn, 1933 in London geboren, studierte Philosophie in Cambridge und war Reporter und Kolumnist beim Guardian und beim Observer. Bei Hanser erschienen zuletzt Das Spionagespiel (Roman, 2004) und Celias Geheimnis. Die Kopenhagen-Papiere (2001). Frayn ist auch als übersetzer (u.a. von Tschechow) und als Dramatiker international erfolgreich. Er wurde mit vielen wichtigen Literaturpreisen ausgezeichnet. 2004 wurde ihm für seine Aufarbeitung bedeutender Ereignisse der deutschen Zeitgeschichte innerhalb seines Œuvres das Bundesverdienstkreuz verliehen.
20. Jahrhundert Griechenland Humor Komödie Unterhaltung
"Nur schlechte Nachrichten aus Griechenland? Ach was: Michael Frayns ,Willkommen auf Skios' inszeniert in der Ägäis einen herrlichen Spaß aus Lüge, Chaos, Spott." Susanne Mayer, Die Zeit, 02.08.12
"Lächeln, bis keiner mehr weiß, ob man Wissenschaftler ist oder Hochstapler - am wenigsten man selbst: In Michael Frayns sommerlicher Verwechslungskomödie ,Willkommen auf Skios' stürzt ein gutaussehender Filou eine griechische Insel in Verwirrung. ... Wer immer schon ahnte, dass die Schmetterlingstheorie ein unterhaltsames Gedankenspiel ist, das ein akademischer Witzbold der Komödie der menschlichen Kommunikation nachgebildet hat, sollte diesen Roman unbedingt lesen." Hans-Jost Weyandt, Spiegel Online, 10.08.12
"Ein hochvergnügliches Buch über das schwankende Gebilde der eigenen Identität." Maren Keller, Kultur Spiegel, September 2012
"Ein intelligentes und sehr unterhaltsames Lesevergnügen." Peter-Paul Huth, 3sat Kulturzeit, 29.08.2012
"Eine prächtige Verwechslungskomödie und eine bissige Satire auf den Wissenschaftsbetrieb. ... Ein Mordsspaß im echten Wortsinn. ... Skios ist überall." Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau, 25.08.12
"Ein brillanter englisch-griechischer Verwechslungsroman. ... Ein hinreißend amüsantes Buch, nicht nur als Ferienlektüre." Peter von Becker, Tagesspiegel, 28.08.12
"War jemals ein so komischer Roman auf einer deutschen Buchpreisliste?" Thomas Rothschild, Stuttgarter Zeitung, 17.08.2012
"Michael Frayn, […] über typisch britische Spracheleganz, Lebenswitz und Bühnenerfahrung verfügend, entwickelt nach dem Muster von Shakespeares Lustspielen über Irrungen und Wirrungen und unter dem Einsatz situationskomischer Elemente à la Feydeau eine (liebes-)tolle Verwechslungs- und Verstörungsgeschichte." David Axmann, Wiener Zeitung, 22.09.2012
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