Vor bald dreißig Jahren fanden sich Friedensbewegte, Umweltaktivisten und andere Kämpfer zusammen, um die antibürgerliche taz zu gründen, heute eine sehr beachtete Tageszeitung. Viele ihrer Mitarbeiter, Iris Radisch oder Michael Sontheimer etwa, wechselten zu etablierten Blättern und schrieben dort in einem neuen Stil über Themen, die bis dahin in der öffentlichen Debatte nicht vorkamen. Mit dem Aufstieg der Grünen und dem Ende der linken Utopien fand die taz ein neues Selbstverständnis, das die Anliegen linker und grüner Politik mit einem Lebensstil versöhnte, den sie in ihren Anfangsjahren als bürgerlich verurteilt hätte. Jörg Magenau erzählt mit der Geschichte der taz die Geschichte eines Ideenlabors, das diese Gesellschaft gründlich verändert hat.
Jörg Magenau
20. Jahrhundert Alltag Kulturgeschichte Medien Zeitgeschichte
"Eine Liebeserklärung in Form eines Buchs über die taz und ein Plädoyer für mehr Leidenschaft in den Medien." Ulrike Simon, Welt am Sonntag, 16.09.07
"An historischer Sorgfalt lässt es der Autor, einst selbst bei der taz, nicht fehlen, und schon deshalb lohnt sich der Blick in die Geschichte." Daland Segler, Frankfurter Rundschau, 19.09.07
"Jörg Magenau hat, quasi nebenbei, eine ziemlich elegante und beeindruckend detailliert beobachtende Geschichte der bundesrepublikanischen Linken seit den späten siebziger Jahren geschrieben." Jens Mühling, Der Tagesspiegel, 25.08.07
"Ausgehend von verschiedenen Schlüsseldaten ist eine klare und auch amüsante Geschichtsschreibung entstanden, die mitsamt den neuralgischen Zonen, kritischen oder dramatischen Höhen und Tiefen ihres Objekts auch eine ganze Kultur- und Bewusstseinsgeschichte der linksalternativen Bewegung im Westen Deutschland durchmisst." Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung, 05.09.07
"Nur ein Ex-Insider konnte ein Buch über dieses Blatt und seine Macher schreiben. (...) Jörg Magenau hat eine akribisch recherchierte Geschichte geschrieben, die trotz aller Details immer die taz als Ausdruck einer Lebenseinstellung im Blick behält." Anne Haeming, Das Parlament, 01.10.2007
"Magenaus blendend erzählte Geschichte", Joachim Fischer, Die Tageszeitung, 13./14.11.07
"Es ist ein amüsantes Buch geworden, das reichlich spannenden Stoff ausbreitet. (...) Magenau erzählt die Geschichte der Taz als großen Bildungsroman (...)." Neue Zürcher Zeitung, 08.02.08
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