Helen hat nicht gewußt, daß ihr Bruder Declan Aids hat. Aber nun, da feststeht, daß er sterben wird, setzt sie alles daran, daß er heimkommt, in das Haus der Großmutter, hoch über den Meeresklippen. Eine Geschichte von Menschen aus drei Generationen: von ihren Konflikten, Geheimnissen und unausgesprochenen Wünschen.
Colm Tóibín
Colm Tóibín, 1955 in Enniscorthy geboren, ist einer der wichtigsten irischen Autoren der Gegenwart. Bereits sein erster Roman »Der Süden« (1994) wurde von der Kritik enthusiastisch gefeiert. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem IMPAC-Preis, dem David Cohen Prize for Literature und dem Würth-Preis für Europäische Literatur. Bei Hanser erschienen zuletzt «Long Island« (Roman, 2024) sowie »Vinegar Hill« (Gedichte, 2025). Er wurde für 2022–2024 zum Laureate for Irish Fiction ernannt.
20. Jahrhundert Familie Homosexualität Irland
"So roh und rührend sind die Gefühle in diesem Roman, und das Schöne daran ist: man nimmt sie Colm Toibins Figuren ab." Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung
"Es macht die Kunst des Autors aus, dass eine ganze Gesellschaft lebendig wird - das, was sie zusammenhält, genauso wie die Risse, an denen sie zerbrechen könnte." Michael Schmitt, Neue Zürcher Zeitung, 27.09.01
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