Dolly - so heißt das berühmte Schaf, das 1996 als das erste Säugetier zur Welt kam, das aus einer entwickelten Zelle geklont worden war. Seither steht dieser Name für die Angst, der Mensch könne der Natur durch genetische Manipulation gefährliche, nicht beherrschbare Schäden zufügen - aber auch für die Hoffnung, mit Hilfe der Gentechnik bislang unheilbare Krankheiten bekämpfen zu können. Dollys Väter vermitteln dem Laien das biologische Wissen, um die großen Durchbrüche der Biowissenschaften und ihre Bedeutung für die Zukunft zu verstehen.
Ein großartiges naturwissenschaftliches Sachbuch.
Ein spannendes Buch, das in einer Mischung aus populärer Wissensvermittlung, human touch und britischem Humor durchaus an Watsons Klassiker über die Entdeckung der DNS erinnert.
Wer dieses Buch gelesen hat, muß zugeben, daß manche Panik durch etwas mehr Sachkunde beruhigt werden könnte.
Keith Campbell
Biologie Gentechnik Medizin Naturwissenschaft
"Eine kritische und engagierte Einführung in ein wunderbares Kapitel der modernen Biologie."
New Scientist
"Nur ganz wenige Bücher beschreiben wirklich, um was es in der aktuellen Wissenschaft geht. James Watsons Doppel-Helix war so ein Buch, hier ist ein neues."
New Scientist
"(Die Autoren) zeichnen vielmehr ein detailliertes Bild einer komplexen Wissenschaft. ... neben historischen Rückblicken erlaubt das Buch vor allem Inneneinsichten in die moderne Welt der Molekularbiologie ... hervorragendes Nachschlagewerk für die Vorgänge in Ei- und Samenzelle ... Wer sich an der aktuellen Klondebatte beteiligen möchte, sollte dieses Buch lesen.
Sonja Kastilan, Die Welt, 24.3.01
"Dolly ist ein Buch für alle, die mitreden möchten, wenn es um die Für und Wider der modernen Genforschung geht. Es ist keine Agitation, kein Lexikon, sondern eine lebendige Geschichte. (...)Besonders angenehm ist, dass die Autoren nie in den Stil eines Lexikons verfallen. Im Gegenteil: Sie erzählen die Geschichte wie einen Gerichtsroman. Sie blicken selbst zurück auf die Ereignisse, erzählen von Erfolgen und Misserfolgen in ihren Labors. Und sie reflektieren ihre Forschungen im Kontext der heutigen Diskussion. (...) Wilmut und Campell, die Protagonisten, sind zwar heute kein Team mehr. Doch in die Geschichte der Biologie werden sie als ein solches eingehen. Und ihr gemeinsames Buch könnte ebenfalls ein Klassiker werden."
Ina Helms, Berliner Morgenpost, 21.03.01
"'Dolly' ist ein Wissenschaftsreport auf der Höhe der Gentechnik-Debatte"
Thomas Groß, Mannheimer Morgen, 02.04.01
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