Eine persönliche Spurensuche des preisgekrönten Journalisten entlang der neuen Trennlinie zwischen Ost und West.
Nikita Afanasjew wurde 1982 in Tscheljabinsk in der UDSSR geboren und übersiedelte 1993 nach Deutschland. Heute positionieren sich Familie und Freunde auf beiden Seiten des neuen Eisernen Vorhangs, der Europa wieder in zwei Teile teilt. Zäune, Schutzwälle und Militärstützpunkte dominieren heute eine Tausende Kilometer lange Grenze, die sich vom nördlichen Polarkreis bis in den Kaukasus zieht. Statt Austausch dominiert Kriegsangst. Seine Reisen führen den preisgekrönten Journalisten in Länder, die sich am Westen orientieren, und jene, in denen noch um den Verlauf der neuen Trennlinie gerungen wird. Und auch nach Russland in Zeiten des Krieges.
Ein hochaktueller und aufgrund der Biographie des Autors sehr persönlicher Blick auf die aktuellen politischen Entwicklungen in Osteuropa.
Der deutsche Journalist Nikita Afanasjew, geboren 1982 in der UdSSR, erlebt einen neuen Eisernen Vorhang: persönlich und politisch.
Nikita Afanasjew bereist als Reporter für die ZEIT, GEO und andere Medien vor allem Osteuropa, er wurde u.a. mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet und war für den Henri-Nannen-Preis nominiert.
Originalausgabe
Nikita Afanasjew
Nikita Afanasjew wurde 1982 in Tscheljabinsk geboren. Aus der Industriestadt am Ural folgte 1993 der Umzug nach Deutschland. Als Journalist bereist er immer wieder den postsowjetischen Raum, schreibt u.a. für ZEIT, GEO, Reportagen sowie den Freitag und wurde 2025 bereits zum zweiten Mal mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. Nikita Afanasjew lebt in Berlin.
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