1919. Der Albtraum des Ersten Weltkriegs ist endlich vorbei, und das geschundene Frankreich versucht krampfhaft, in die Normalität zurückzufinden. Dabei sind die zahlreichen Soldaten, die nun von den Schlachtfeldern heimkehren, oft eher hinderlich. Das erfahren auch Albert und Édouard, der eine schwer traumatisiert, der andere entsetzlich entstellt. Also schmieden sie einen verwegenen Plan, um sich an den vaterländischen Heuchlern zu rächen. Niemand soll ungeschoren davonkommen. Vor allem nicht Offizier Pradelle, jener Mann, durch dessen Machtgier Albert fast ums Leben gekommen wäre und der nun zu einem besonders zynischen Kriegsgewinner mutiert ist.
Über eine Gesellschaft, in der tote Helden mehr zählen als die Überlebenden.
Für alle Leser von Anthony Doerr »Alles Licht, das wir nicht sehen«.
Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt.
Der Bestseller aus Frankreich.
»Eine klug komponierte Mischung aus Abenteuer und Historie ... Im besten Sinne unterhaltsam.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
»So mitreißend wie ein Krimi.« (Arte)
»Ein fantastischer Roman, verblüffend und mitreißend geschrieben.« (ELLE)
»Ein gnadenlos sarkastisches Sittengemälde.« (Die Welt)
Nächstes HC bei Klett-Cotta 2017 geplant.
Wird derzeit verfilmt (Kinostart in Frankreich: Herbst 2017)
Pierre Lemaitre
Pierre Lemaitre, 1951 in Paris geboren, ist Autor mehrerer preisgekrönter Kriminalromane. »Wir sehen uns dort oben« wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem wichtigsten französischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt. Der Autor lebt in Paris.
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