Ein Dorf in Brandenburg wird zu einer Hochburg von Neonazis.
Mimi und Oliver sind Nachbarskinder in einer kleinen Stadt an der Havel. Sie spielen Fußball miteinander, leisten den Pionierschwur und berauschen sich auf Familienfesten heimlich mit den Schnapskirschen der Eltern. Mit dem Mauerfall zerbricht auch ihre Freundschaft. Mimi sieht sich als der letzte Pionier – Timur ohne Trupp. Oliver wird unter dem Kampfnamen Hitler zu einem der Anführer marodierender Jugendbanden. In Windeseile bringen seine Leute Straßen und Plätze unter ihre Kontrolle. Dann eskaliert die Situation vollends …
Ein Dorf in Brandenburg wird zu einer Hochburg von Neonazis.
»Das Buch der Stunde.« (rbb Inforadio)
Ausgezeichnet mit dem Anna-Seghers-Preis.
»Ein bewegendes Buch, das spürbar macht, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen.« (NDR)
»Formal wie sprachlich beeindruckend!« (Buchkultur)
»Manja Präkels hat das meiste in den Neunzigern selbst so erlebt, in Zehdenick im Landkreis Oberhavel, eine gute Stunde von Berlin entfernt.« (Süddeutsche Zeitung)
„Verstörend – und sehr gelungen.“ (Missy Magazine)
Eine Lizenz aus dem Verbrecher Verlag.
Manja Präkels
Manja Präkels, 1974 in Zehdenick/Mark geboren, ist Sängerin der hochgelobten Band »Der singende Tresen«. Sie ist Mitherausgeberin der erzählerischen Anthologie »Kaltland – Eine Sammlung«, eines Klassikers der Nachwende-Literatur. Manja Präkels wurde für ihren Debütroman "Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß" mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Zudem erhält sie für diesen Roman den Anna-Seghers-Preis.
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