Zwei Frauen, aufgewachsen im Georgien der Neunzigerjahre – eine ebenso bewegende wie aufrüttelnde Geschichte über politische und persönliche Brüche und eine Freundschaft, die alles zusammenhält.
Elena wächst mit ihrer besten Freundin Ane in Tiflis auf. Ihre Kindheit ist geprägt von dem Kampf um die Unabhängigkeit Georgiens. Ohne zu verstehen, was um sie herum geschieht, müssen die beiden schon früh lernen mit der Not des Krieges zurechtzukommen.
Ane malt Bilder für Elena, von ihren Träumen, und sie schreiben sich gegenseitig Briefe, als Elena allein in Deutschland ist. Sie führen getrennte Leben in völlig verschiedenen Ländern und teilen doch ein ähnliches Schicksal, das geprägt ist von männlicher Gewalt. Bis Ane eines Tages verschwunden ist und Elena sich auf die Suche macht.
Iunona Guruli erzählt vor dem historischen Hintergrund des Zusammenbruchs der UdSSR eine gleichermaßen bewegende wie aufrüttelnde Geschichte über den Verrat an sich selbst, über Abstürze und Neuanfänge und über eine Freundschaft, die alles zusammenhält.
Zwei Frauen zwischen Tiflis und Berlin, aufgewachsen im Georgien der Neunzigerjahre – eine Geschichte über politische und persönliche Brüche und eine Freundschaft, die alles zusammenhält.
»Iunona Guruli übersetzt die Unruhe ihrer Erzählerin in die Empfindungen ihrer Leserinnen und Leser. Und sie zeigt, wie sich Geschichte manchmal doch wiederholt.« (Berliner Zeitung)
Für alle Leser*innen von Jehona Kicaj, Nino Haratischwili und Lea Ypi.
Iuona Guruli wurde in Tiflis/Tiblissi geboren und lebt seit 1999 als Autorin und Übersetzerin in Berlin.
»Diese junge Autorin bringt uns in einer bildreichen Sprache und mit lyrischer Leichtigkeit das Leben nahe, große Gefühle genauso wie tiefe Schmerzen.« (Aus der Jury-Begründung des SABA-Literaturpreises)
Eine Lizenz aus dem Weissbooks Verlag
Iunona Guruli
Iunona Guruli, 1978 geboren in Tiflis/Tbilissi, Georgien, studierte Schauspiel und Journalistik. Lange Zeit pendelte sie zwischen Wohnungen, Städten, Ländern. Seit 1999 lebt sie in Deutschland. Nach dem Studium der Politik und Geschichte zog sie schließlich nach Berlin, wo sie heute als Übersetzerin für Deutsch und Georgisch lebt. Ihr Debüt wurde mit dem Saba-Literaturpreis prämiert, der wichtigsten literarischen Auszeichnung Georgiens.
romane roman buch bücher taschenbuch georgien tiflis tiblissi udssr sowjetunion postsowjetisch deutschland berlin bürgerkrieg freundschaft