Seit dem achten Lebensjahr erhielt Hanns-Josef Ortheil von seinen Eltern Schreib- und Sprachunterricht. Sie hatten Angst, dass er Sprechen und Schreiben – nach Jahren des Stummseins – nicht mehr richtig lernen würde. Die »Schreibschule« der Eltern folgte keinen Lehrbüchern oder sonstigen Vorlagen. Sie entstand Tag für Tag spontan aus dem Bild- und Sprachmaterial, das die nahen Umgebungen anboten. Mit den Jahren übernahm der Junge selbst die Regie. Schon bald erschienen seine ersten Kindertexte dann auch in Zeitungen und Zeitschriften. Ein sehr ungewöhnlicher Autor war geboren: »Das Kind, das schreibt.«
"Plötzlich, von einem Moment auf den andern ... bin ich wieder: DAS KIND, DAS SCHREIBT ...
Der neue autobiografische Roman des Bestseller-Autors.
Wie die Eltern seine frühkindliche Begabung förderten und ihn zum Schriftsteller machten.
"Ortheil taucht für seinen Roman in das Archiv seiner frühesten Texte ein - und gleitet hinüber in die Sprache des Kindes, das er mal war." (Tobias Becker / DER SPIEGEL)
"Wer sich für die Kunst des Schreibens interessiert, kommt an diesem wunderbaren Buch nicht vorbei." (Christine Adam / Neue Osnabrücker Zeitung)
"Das Werk ist die autobiographische Geschichte seines Schreibens - unterhaltsam und spannend zugleich." (Gerd Plachetka / Allgemeine Zeitung (Mainz))
"Ein intensives, wahres, lebensvolles Buch." (Alice Werner / Berner Zeitung)
"Unzeitgemäß vielleicht, aber dennoch zeitlos schön, was uns 'das Kind, das schreibt' zu vermitteln weiß." (Peter Mohr / Allgemeine Zeitung (Mainz))
"Alles leicht und behutsam und mit einer Langsamkeit erzählt, die dem faszinierenden Vorgang des Ins-Leben-Gehens angemessen erscheint." (Anja Hirsch / Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Hanns-Josef Ortheil
Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.
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