Penelope – die spartanische Prinzessin gilt als Sinnbild der treu liebenden Ehefrau und Mutter, die jahrzehntelang geduldig die Heimkehr des heldenhaften Ehemanns erwartet. So erzählt es die »Odyssee«, aber ist es auch die Geschichte, die Penelope selbst erzählen würde? Nein, findet Margaret Atwood. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen hält ihre Penelope Rückschau auf ihr Leben, berichtet von der gnadenlosen Konkurrenz mit der hübschen Cousine Helena, von der Zwangsverheiratung mit Odysseus, einem Mann, dem der Ruf vorauseilte, ein Aufschneider zu sein, und den Intrigen und Skandalen am Hofe Ithakas. Ergänzt wird Penelopes Erzählung vom Chor ihrer Mägde, die ihren Dienst mit dem Leben bezahlten und nun nach Gerechtigkeit verlangen.
Wer war Penelope, Frau des Odysseus, wirklich? Und was führte sie im Schilde?
Margaret Atwoods spektakulär neuer Blick auf die »Odyssee« in brillanter Neuübersetzung.
»Eine zutiefst originelle Entweihung des Mythos. Eindrucksvoll und scharfsinnig.« (Observer)
»Mit beispielloser Verve nimmt sich Atwood der Rolle der Penelope an und erkundet dabei die Natur des Mythos an sich.« (Guardian)
Margaret Atwood
Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit. Sie schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte und Essays. Ihr dystopischer Roman „Der Report der Magd“ wird als Kultbuch verehrt. Atwood wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Man Booker Prize und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Sie lebt in Toronto.
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»Kurzweilig und in moderner Sprache erzählt Margaret Atwood Penelopes Geschichte aus einer ungewohnten Perspektive. Eine außergewöhnliche Art und Weise, sich einer Figur der griechischen Mythologie anzunähern –unterhaltsam und amüsant.«
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»Atwoods Ader für Ironie macht dieses Buch zu einem echten Vergnügen.«
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»Das Buch [...] liegt jetzt aber in einer kompletten, sehr gelungenen Neuübersetzung von Marcus Ingendaay und Sabine Hübner vor.«
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»Großartige Lektüre, nicht nur für Frauen. Ein reines Lesevergnügen mit erfrischendem Blick auf die Historie.«
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