Als der amerikanische Journalist Joe Keohane eines Nachts mit einem Taxifahrer ins Gespräch kam, überraschte es ihn selbst, als wie bereichernd er diese Begegnung empfand. Er fing an nachzudenken: Warum rede ich eigentlich so ungern mit Fremden? Und wieso geht das anderen offensichtlich auch so? Basiert diese Zurückhaltung auf Angst, auf Schüchternheit, auf unbegründeten und ungeprüften Vorurteilen? In seinem Buch »Strangers« liefert Keohane nun eine hochspannende Kulturgeschichte des Fremden, von den alten Griechen bis ins Mittelalter, von der Industrialisierung zu erstarktem Rassismus und Nationalismus heute. Welche Vorteile hätte es, wir würden anfangen, die alten Definitionen neu zu denken? Was passiert, wenn wir mit Unbekannten in Kontakt treten und Brücken bauen, statt Gräben zu vertiefen? Die gelingende Gemeinschaft ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer heutigen Zeit. Nach vielen Gesprächen mit Experten und zahlreichen Recherchen ist Keohane überzeugt davon, dass die Welt eine bessere sein wird, wenn wir endlich unsere Angst vor dem Unbekannten überwinden: »Miteinander zu sprechen ist nicht nur eine Frage dessen, wie wir leben wollen – sondern wie wir überleben können.«
Eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit: Wie gelingt Gemeinschaft?
Der Fremde beschäftigt die westliche Zivilisation seit ihren Anfängen. Warum eigentlich? Und welche Vorteile hätte es, alte Konzepte neu zu denken?
Von den alten Griechen bis zum Mittelalter, von der Industrialisierung bis zu erstarktem Rassismus heute: eine hochspannende Kulturgeschichte des Fremden.
Für alle Leser von Yuval Noah Hararis »Eine kurze Geschichte der Menschheit«.
»Auch wenn Fremde von vielen Menschen heute als Problem wahrgenommen werden, so sind sie doch die Lösung. Miteinander zu sprechen ist nicht nur eine Frage dessen, wie wir leben wollen – sondern wie wir überleben können.« (Joe Keohane)
Joe Keohane
Joe Keohane entstammt einer Bestatterfamilie und kam darüber bereits früh in seinem Leben mit ihm unbekannten Menschen in Kontakt. Als Journalist boten sich ihm unzählige Gelegenheiten, die feine Kunst des Sprechens mit Fremden immer mehr zu verfeinern. Heute schreibt Keohane für Esquire, Medium, The New Yorker, Wired und das Boston Magazine. »Strangers« ist sein erstes Buch.
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»Keohanes prosaische Erzählweise weiß zu begeistern. […] Dieses Buch ist daher vor allem eines: gelebte Positivität.«
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»Ein Buch, worin [Keohane] mit vielen Studien und Storys lehrreich und eloquent nachweist, warum die Welt eine bessere sein wird, wenn wir unsere Angst vor dem Fremden überwinden.«
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