Daniel Haas Haas Einsamsein

Einsamsein

von Daniel Haas

Eine Befreiungsgeschichte - Der Spiegel-Kolumnist begibt sich auf eine persönliche und poetische Suche nach den Ursprüngen der Einsamkeit – Platz 10 der WELT-Bestenliste

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Beschreibung

»Und wenn da ein Freund ist, der seine Hand ausstreckt, dann nehmen wir diese Hand, wie widerwillig, beschämt und zornig auch immer. Wir ergreifen sie und ziehen uns heraus aus der Einsamkeit.«

Wenn man alles verloren hat – den Job, die Partnerin, Freunde, eine Perspektive für die Zukunft –, hält die Einsamkeit Einzug. Und wenn sich dann noch die Mutter das Leben nimmt, nachdem schon der Vater Suizid begangen hatte, dann beginnt man, sich Fragen zu stellen. Wie ist man bloß in diese Situation hineingeraten? Und wie findet man wieder heraus?

Daniel Haas begibt sich auf die Suche nach dem Ursprung der Einsamkeit, die sich als Leitmotiv durch seine Familiengeschichte zieht. Er beschreibt, wie er sich durch Groll, Ängste, Selbstzweifel und Misstrauen immer wieder selbst isoliert hat, bis er schließlich begreift, worauf es ankommt: auf Akzeptanz und Wohlwollen anderen und dem Leben gegenüber.

Am Ende steht ein Ausblick auf ein Leben, frei von den Fesseln der Einsamkeit, hinter denen etwas Neues zum Vorschein kommt: Hoffnung auf Zugehörigkeit jenseits gesellschaftlicher Vorgaben und Zwänge.

»Dieses Buch wird man nicht mehr vergessen.«
Alexa Hennig von Lange
Noch nie wurde so schonungslos, zärtlich und feinhumorig über das Alleinsein geschrieben.
Der Autor schreibt regelmäßig für die Zeit und die Neue Zürcher Zeitung, seine beliebte Kolumne "Me, myself & I" erscheint im Spiegel.
Für Leser*innen von Daniel Schreiber, Mia Gatow und Christian Kracht.
Eine persönliche und poetische Auseinandersetzung mit transgenerationaler Einsamkeit.
Nach dem Suizid seiner Eltern und dem eigenen Burn-out und Beziehungsaus begibt sich Spiegel-Kolumnist Daniel Haas auf die Suche nach den Ursprüngen der Einsamkeit, die seine Familie seit jeher heimzusuchen scheint – eine höchst intime und poetische Auseinandersetzung, die beweist: Selbst in Einsamkeit sind wir nicht allein. ((Kernbotschaft))

Autor*in

Daniel Haas
Daniel Haas, Jahrgang 1967, lebt als freiberuflicher Journalist und Autor in Hamburg. Von 2004 bis 2010 war er Kulturredakteur bei SPIEGEL ONLINE, es folgten Stationen bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Zeit sowie der Neuen Zürcher Zeitung. Er schreibt über Literatur, Film und gesellschaftspolitische Fragen. Das Thema Einsamkeit beschäftigt ihn seit Langem. Er verlor beide Eltern durch Suizid, ein Burn-out isolierte ihn für mehrere Jahre. So wurde Einsamkeit eine prägende Erfahrung – und eine Chance, sich und andere besser zu verstehen.

Themen in »Einsamsein«

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Stimmen zu »Einsamsein«

»Ein beeindruckendes und mutiges Buch, dessen Untertitel uns tröstet«
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»Frech, drastisch, packend und dabei dankenswert unterhaltsam«
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»Berührend, tröstlich und mit stillem Humor«
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»Eine Geschichte der Befreiung. Nicht die große, filmreife. Sondern die kleine, tägliche, mühsame – und echte.«
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Details

ISBN: 9783442302338
Verlag: Goldmann
Erscheinung: 11.02.2026

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