Sonja Kogan, Tochter eines jüdisch-russischen Vaters und einer preußischen Mutter, wird mit drei Jahren jüngste Schülerin der berühmten Tänzerin Isadora Duncan. Sie verbringt ihre Jugend in den USA und kehrt nach dem ersten Weltkrieg in das Berlin der 1920er Jahre zurück, wo sie die Bekanntschaft mit den Großen der Kunst- und Theaterwelt wie Brecht, Toller, Furtwängler und Suhrkamp macht. Sie verzaubert als 'barfüßige Tänzerin' und Mannequin: Max Liebermann porträtiert sie.
Anfang der 1930er Jahre erfährt Sonja Kogan schmerzhaft, was es heißt, in Deutschland die Tochter eines Juden zu sein. Abgestoßen von den Zuständen in Deutschland unternimmt sie einen Selbstmordversuch, bevor sie ihrer großen Liebe, dem Jazzmusiker Heino Gaze, begegnet.
Sonja Gaze