Mehr als fünf Millionen Kinder weltweit konnten dank des Einsatzes der Gemeinschaft Sant’Egidio bei staatlichen Meldebehörden registriert werden. Es waren Kinder, die keinen Schulabschluss machen konnten, Straßenkinder, minderjährige Häftlinge, ehemalige Kindersoldaten, an AIDS erkrankte Kinder oder Kinder ohne Familie. Sie alle waren nicht staatlich registriert und somit unsichtbar. Sant’Egidio war zutiefst überzeugt, dass sie alle einen Namen und eine Identität brauchen und nicht als Bürger zweiter Klasse in ihren Ländern leben können, auch um nicht dem Menschenhandel zum Opfer zu fallen. Dieses Buch handelt von ihren Geschichten sowie den Schwierigkeiten und den Erfolgen beim Kampf für ihre rechtliche Identität. Millionen von Kindern konnten aus den Fängen von Menschenhändlern oder aus anderen Formen der Ausbeutung befreit werden.
Sant’Egidio ist eine 1968 in Rom gegründete und heute in 70 Ländern verbreitete christliche Gemeinschaft. Das Gebet, der Einsatz für die Armen und für den Frieden sind die Grundpfeiler der Gemeinschaft.
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