Die Arbeit untersucht die vielfältig aufgeworfenen rechtsdogmatischen Fragen im Zusammenhang mit der Vertragsfiktion des § 651c BGB. Es wird gezeigt, dass die zunächst geschlossenen Einzelverträge mit den Erbringern in einer für das Pauschalreiserecht untypischen Konstellation bestehen bleiben und dass dabei das Institut der Geschäftsgrundlage eine interessengerechte und praxistaugliche Lösung insbesondere vertragsübergreifender Störungen im Rahmen der etablierten Gesetzessystematik ermöglicht.
»Connected Linked Online Booking Processes Referred to in Section 651c BGB. Legal Regulatory Content and Practical Effects«: This thesis examines the various doctrinal issues raised in connection with the contractual fiction § 651c BGB. It is shown that the individual contracts originally concluded with the providers remain in force in an atypical constellation for package travel law. In this context, the legal doctrine of the frustration of contract provides a practical, interest-oriented solution, especially in the case of inter-contractual disturbances, which is within the framework of the established legal system.
Mervin Y. Daniels
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