Die Arbeit untersucht die Schnittstelle zwischen Insiderinformationen und Datenschutz, insbesondere die Offenlegungspflicht börsennotierter Unternehmen nach Art. 17 MAR und den Schutz der Privatsphäre gemäß DSGVO. Sie analysiert die rechtlichen Grundlagen, prüft die Vereinbarkeit der Ad-hoc-Publizität mit dem Persönlichkeitsschutz und diskutiert mögliche Ausnahmen. Abschließend erfolgt eine Abwägung der widerstreitenden Interessen, wobei der Offenlegungspflicht Vorrang eingeräumt wird.
Die Arbeit untersucht die Schnittstelle zwischen Insiderinformationen und Datenschutzgesetzen, insbesondere die Offenlegungspflichten börsennotierter Unternehmen in Bezug auf gesundheitsbezogene Informationen von Schlüsselpersonen sowie den Schutz der Privatsphäre gemäß der DSGVO. Sie behandelt die Voraussetzungen, unter denen personenbezogene Daten als Insiderinformationen gelten und somit der Veröffentlichungspflicht nach Art. 17 MAR unterliegen. Zudem analysiert die Arbeit die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes, insbesondere das Grundrecht auf Datenschutz und die DSGVO. Ein Schwerpunkt liegt auf der Prüfung der Vereinbarkeit der Ad-hoc-Publizität mit dem Persönlichkeitsschutz. Es wird untersucht, ob die Veröffentlichung gesundheitsbezogener Informationen mit dem grundrechtlichen Datenschutz vereinbar ist und ob die DSGVO hierfür Ausnahmen vorsieht. Abschließend wird die Kollision zwischen DSGVO und MAR analysiert, wobei der Offenlegungspflicht Vorrang eingeräumt wird.
Moritz Jacob
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