Die Psychologie zeigt Möglichkeiten auf, menschliche Entscheidungen gezielt zu manipulieren. Vor allem digitale Plattformunternehmen machen hiervon Gebrauch, um ausgewählten Produkten auf nachgelagerten Märkten einen psychologisch begründeten Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Die Arbeit untersucht anhand des Europäischen Wettbewerbsrechts, wo hierbei die Grenze zwischen erlaubten Plattformdesigns und wettbewerbswidriger Manipulation verläuft.
»Anti-competitive Manipulation of End-user Decisions on Digital Platforms«: Psychology shows ways to manipulate or nudge human decisions. Such practices are used in particular on digital platforms to gain competitive advantages on downstream markets. The book explores where to draw the line between innovative platform designs and anti-competitive manipulation in European competition law and platform regulation.
Christoph Dankers
Kartellrecht Digital Markets Act Plattformen Manipulation Nudging Dark Patterns Rankings Defaults Psychologie Behavioral Economics Behavioral Antitrust
»Insgesamt handelt es sich hierbei um eine gelungene Dissertation, die das interessante Thema der Nutzermanipulation anhand von Rankings und Defaults strukturiert und nachvollziehbar darstellt.« Soraya Hammou, in: Verbraucher und Recht, 4/2025
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