Die Arbeit analysiert die prozessualen Drittschutzvoraussetzungen »Rechtsbehelfsbefugnis« und »subjektiver gerichtlicher Kontrollumfang« in der Entgeltregulierung des Telekommunkations- und Energiesektors. Das verfahrensrechtlich geprägte Modell des Energierechts und der materielle Ansatz des Telekommunikationsrechts werden vergleichend gegenübergestellt. Anhand einer Prüfung der Vereinbarkeit mit Unions- und Verfassungsrecht wird ermittelt, welches Referenzgebiet sich als vorzugswürdig erweist.
»Procedural Third-Party Protection in the Field of Tariff Regulation«: The dissertation analyzes the procedural third-party protection requirements »right of appeal« and »subjective scope of judicial review« in the field of tariff regulation in the telecommunications and energy sectors. The autor compares the procedural model of energy law and the substantive approach of telecommunications law. In an examination of compatibility with Union and constitutional law she determines which reference area proves preferable.
Christine Basar
Entgeltgenehmigung Klagebefugnis Beschwerdebefugnis Subjektiver Kontrollumfang Subjektive Rechtsverletzung Adressatentheorie Schutznormtheorie Privatrechtsgestaltende Wirkung Mehrpoliges Verwaltungsrechtsverhältnis
»Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag für die Neukonzeption des prozessualen Drittschutzes in der Entgeltregulierung auch und vor allem im Bereich der Energiewirtschaft. Die Bundesnetzagentur sollte diese Arbeit heranziehen, wenn sie mit der Neukonzeption der Strom-/Gasnetzregulierung beginnt.« Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski, in: EWeRK, 3/2025
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