Am Beispiel des Grundsatzes der Nichtzurückweisung wird das Potenzial der Vertragsorgane der Vereinten Nationen untersucht, völkergewohnheitsrechtliche Entwicklungen abzubilden und auf diese einzuwirken. Erstmals wird ein umfassender Überblick über die gesamte Praxis der Vertragsorgane zum Prinzip des Non-Refoulement gegeben. Es wird gezeigt, wie sich die Vertragsorgane sowohl auf prozessualer Ebene als auch in der Bestimmung des materiellen Schutzbereichs von Refoulementverboten einander annähern.
»The Principle of Non-Refoulement and its Interpretation by the UN Treaty Bodies«: This research provides the first comprehensive overview of the United Nations Human Rights Treaty Bodies' practice on the human rights principle of non-refoulement. Non-refoulement, although a long-existing element of international law, has been continuously challenged. Claims concerning non-refoulement are raised before the Treaty Bodies in great numbers. This research examines the Treaty Bodies' contribution to the development of the principle of non-refoulement in international human rights law and shows their influence on customary international law developments.
Greta Marie Reeh
Nichtzurückweisung Folter Flucht Migration Individualbeschwerde Verfahren Grenze Aufenthaltsbeendigung Ausländer Abschiebeschutz
»Zu hoffen ist, dass die nützliche Dissertation hier etwas Abhilfe schafft und Praktikerinnen und Praktiker ermuntert, diese Instrumente des Menschenrechtsschutzes überhaupt, aber auch effektiver zu nutzen. Die Erfahrungen aus der Schweiz zeigen: es lohnt sich.« Fanny de Weck, in: Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik, 9/2024
»Insgesamt eine verdienstvolle Arbeit, die sichtlich Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit einer wichtigen und aktuellen menschenrechtlichen Fragestellung ist.« Prof. Dr. Peter Hilpold, in: Europa Ethnica, 1-2/2023
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