Aktivistische Leerverkäufe verursachen nicht erst seit dem Wirtschaftskrimi »Wirecard« eine rege Diskussion. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die ökonomische Bewertung von aktivistischen Leerverkäufen aus einer neutralen Perspektive. Auf dieser Bewertung basierend werden die normativen Grenzen dieses Phänomens herausgearbeitet, um so zu überprüfen, inwieweit diese gesetzlichen Regelungen mit den ökonomischen Überlegungen übereinstimmen. Durch diese Vorgehensweise soll eine Abgrenzung zwischen den positiven und negativen Erscheinungsformen eines aktivistischen Leerverkaufs anhand der gegenwärtigen rechtlichen Instrumente ermöglicht werden.
»Activist Short Selling – Limits of Admissibility after the Short Selling- and Market Abuse-Regulation«: Activist Short Selling is widely discussed in literature and public not only since the case of “Wirecard”. Starting from the economic value of this business model, this study analyzes its current legal framework and reviews, how the statutory law matches with the economic evaluation. Based on this approach, this work wants to provide a distinction with the use of the legal guidelines between the positive and negative forms of this business model.
Alexander Brak
Aktivistische Leerverkäufe Leerverkaufsaktivismus Leerverkaufsattacken Short-Seller-Attacken Marktmanipulation Insiderrecht