Tanja Munk Munk Armut als Gegenstand der Ethik.

Armut als Gegenstand der Ethik.

von Tanja Munk

Eine Rechte- und Pflichtenanalyse.

EUR 129,90

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Beschreibung

Die Arbeit untersucht die Frage, welchen ethischen Kriterien die Ausgestaltung des rechtlichen Anspruchs auf ein menschenwürdiges soziokulturelles Minimum aus dem Blickwinkel einer säkularen philosophischen Ethik im Leben von hilfsbedürftigen Kindern und Erwachsenen stets genügen sollte. Mit Blick auf rechtsphilosophische Debatten wird auch gefragt, unter welchen Umständen es sinnvoll erscheint, diesen Anspruch in Form eines Rechts zu garantieren und welche Arten von Pflichten aus diesem Anspruch resultieren, wenn er den entwickelten ethischen Kriterien genügt.
Der Anspruch auf ein menschenwürdiges soziokulturelles Minimum muss in Deutschland als verfassungsrechtlich garantiert gelten. Der Blick ins Grundgesetz liefert jedoch keine Antwort auf die Frage, ob eine sozialpolitische Maßnahme zur Umsetzung dieses Anspruchs tatsächlich der Menschenwürde entspricht. In der Arbeit werden ethische Kriterien entwickelt, denen die sozialpolitische Ausgestaltung dieses Anspruchs aus dem Blickwinkel einer säkularen philosophischen Ethik im Leben hilfsbedürftiger Erwachsener und Kinder stets genügen sollte. Auch wird mit Blick auf rechtsphilosophische Debatten gefragt, was es eigentlich heißt, den Anspruch auf ein soziales Minimum in Form eines Rechts zu garantieren und diskutiert, unter welchen Umständen eine rechtliche Garantie desselben sinnvoll erscheint. Erörtert wird überdies, welche Hilfspflichten aus dem rechtlichen Anspruch auf ein soziales Minimum resultieren, wenn dessen Ausgestaltung den in dieser Arbeit dargelegten ethischen Kriterien genügt und wem die Erfüllung dieser Pflichten gegenüber welchem Personenkreis obliegt.

Autor*in

Tanja Munk

Themen in »Armut als Gegenstand der Ethik.«

Armut Capability-Ansatz Kinderarmut

Stimmen zu »Armut als Gegenstand der Ethik.«

»Durch die Entwicklung eines Armutsverständnisses, anhand dessen eine Überprüfung von Sozialpolitik, sozialrechtlicher Entscheidungen sowie Armutsforschung möglich ist, ist ihre Arbeit für den sozialstaatlichen - wissenschaftlichen und öffentlichen - Diskurs im Allgemeinen von höchster Relevanz. Insofern ist der Autorin ihr Vorhaben gelungen, aus der Perpektive der kritischen Moralphilosophie heraus eine neue Sicht auf den Armutsbegriff und die Anfroderungen an ein menschenwürdiges soziales Existenzminimum zu entwickeln.« Dr. Ina Schildbach, in: socialnet Rezensionen vom 08.06.2018
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Details

ISBN: 9783428150755
Verlag: Duncker & Humblot
Erscheinung: 01.03.2018

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