In seinem satirischen Sachbuch-Debüt »Alpha-Boys« geht Comedian Aurel Mertz dorthin, wo wenig geweint und noch weniger gelacht wird: zu den Brutstätten der neuen Männlichkeit.
Theoretisch dürfen Männer sich die Fingernägel lackieren und müssen Konflikte nicht mit den Fäusten regeln. Doch so ganz scheint es dem Y-Chromosom nicht zu behagen, weshalb der Trend für junge Männer heute wieder zum traditionellen Rollenbild geht.
Aurel Mertz, selbst Mann, ist davon komplett verwirrt: Warum nach Muskeln und Krypto-Geld streben, statt die Freiheiten einfach anzunehmen? Was hat uns so verletzt, dass wir Einsamkeit und emotionale Verrohung suchen? Worin unterscheiden sich Alphas eigentlich von Betas und Sigmas? Und was haben Trump, Putin und sogar Friedrich Merz damit zu tun?
Allein unter Männern – ein Horrortrip durchs Patriarchat im Endstadium
In »Alpha-Boys« begibt sich Aurel Mertz auf eine Reise durch die Manosphere und sucht all jene Orte auf, an denen die Männerseele leidet, aber auch Leid und Misogynie verbreitet. Mit seinem unverwechselbaren Humor findet er Antworten in Verletzlichkeit, im Kapitalismus und sogar im indonesischen Dschungel.
Aurel Mertz
Aurel Mertz ist ohne traditionelle Männlichkeitsideale in Stuttgart aufgewachsen. Seinen ersten freilaufenden Alphamännern begegnete er erst, als er in die Medienbranche einstieg. Als Comedian und Host legte er sich unter anderem schon mit Dressurreiter*innen, deutschen Polizist*innen und Innenministern an, bevor er für dieses Buchprojekt in die Untiefen der Manosphere hinabstieg und der Spur des Geldes bis in den indonesischen Dschungel folgte. Nach Lehrjahren in Wien und Istanbul lebt Aurel Mertz heute in Berlin.
Aurel Mertz alpha males Stand-up-Comedy toxische Männlichkeit Bro Code Geschlechterbilder manosphere Nobody Bro Culture Misogynie Alpha Männer neue männlichkeit allein unter männern Sexismus #MeToo
"Klug, pointiert und sehr witzig zerlegt [Aurel Mertz] moderne Männlichkeitsbilder und gesellschaftliche Entwicklungen zwischen Statusgehabe, Gruppendruck und 'Bro, alles gut'-Fassade."
()
"[AurelMertz] zeigt, warum junge Männer trotz neuer Freiheiten wieder in alte Posen, Einsamkeit und Misogynie flüchten."
()
"Ein satirischer Blick auf die Manosphere."
()
"Das Buch zeigt, dass die moderne Männlichkeitsindustrie von Unsicherheit lebt. [...] Mertz beschreibt diese Welt mit Humor, verliert dabei aber nie den Blick für ihre gesellschaftliche Dimension."
Helen Roth ()
"Der 1989 in Stuttgart geborene Comedian liest die Hörbuchfassung selbst, dynamisch und emotional,"
()
"Bekannt für seinen scharfsinnigen Humor und gesellschaftspolitischen Blick verbindet der Comedian [Aurel Mertz] Unterhaltung mit Analyse – und trifft damit einen Nerv der Zeit."
Daniel Schieferdecker ()
"Mit seinem unverwechselbaren Humfor findet er [Aurel Mertz] Antworten in Verletzlichkeit, im Kapitalismus und sogar im indonesischen Dschungel."
()