München 1811: Die Hebamme Lucilie kämpft für bessere hygienische Verhältnisse bei Geburten. Mit ihren neuen Methoden bringt sie Ärzte und Kirchenherren gegen sich auf. In dem Dorfarzt Denaro findet sie einen Mitstreiter und verliebt sich in ihn – doch er ist auf schreckliche Weise mit ihrer Vergangenheit verknüpft!
Monika Bittl
Monika Bittl, 1963 in einem kleinen Dorf im Altmühltal geboren und dort aufgewachsen, hat nach einer journalistischen Ausbildung und Auslandsaufenthalten in Sizilien, Ägypten und Island Germanistik, Psychologie und Film in München studiert. Seit 1993 ist sie freie Autorin und schreibt mit großem Erfolg Drehbücher, Sachbücher und Romane. "Ich hatte mich jünger in Erinnerung" stand ein halbes Jahr auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und 2 Jahre lang unter den Top 20. Monika Bittl lebt mit ihrer Familie in München.
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Monika Bittl ist mit BERGWEHEN en ungemein lebensnaher, aufwühlender und spannender historischer Roman gelungen. Es handelt sich um eine wahre Geschichte nach den Motiven des Lebens der Hebamme Barbara Widemann. (..) Die Autorin scheut sich nicht, auch die dunklen Seiten der Medizingeschichte ungeschminkt beim Namen zu nennen. (..) Kurz und bündig: ein spannendes Buch, sehr direkt und unkompliziert geschrieben. Eine gute Wahl für Ihre Sommerlektüre!
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Dass die Ursache des Kindbettfiebers von Semmelweis entdeckt wurde, das wissen wir natürlich - aber wer sagt denn, dass nicht eine Hebamme wie Lucilie die gleichen Beobachtungen gemacht hat - ein packender Roman!
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Das Buch ist gut für Leute, die alle derzeitigen annehmlichen gesellschaftlichen Umstände für selbstverständlich und also auch nicht für wieder verlierbar halten. Die Opfer sind heute allerdings nicht mehr die Frauen. Dennoch gibt es sie, die Missstände und Denkverbote und die dagegen anarbeitenden außenseiterischen Aufklärer, die wir oft nicht einmal wahrnehmen oder mit bestem Gewissen verurteilen.
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Monika Bittl schreibt historische Romane der etwas anderen Art. Als fundierte Kennerin des dörflichen Lebens in Bayern gelingt es ihr, auch in ihrem zweiten Buch eine Atmosphäre zu schaffen, die es dem Leser erlaubt, sich ein sehr realistisches Bild von den Vorgängen zu machen. Dicht eingestreut sind die kleinen Erläuterungen, die die Zeit im angehenden 19. Jahrhundert erst richtig begreifbar machen. Wunderschön gezeichnet sind die Charaktere, die dadurch an Lebendigkeit gewinnen.
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