In der verbotenen Zone von Tschernobyl, wo nur lebt, wer nicht anders kann oder gezwungen ist, sich zu verstecken, wartet Valentina auf die Rückkehr ihrer Tochter aus Deutschland. Seit Monaten hat Valentina nichts mehr von ihr gehört. Sie scheint spurlos verschwunden – wie viele andere Studentinnen, die angeblich ein Stipendium in Deutschland erhalten haben. Um dem trostlosen Warten und dem bitterkalten Winter zu trotzen und die Hoffnung nicht zu verlieren, beginnt Valentina ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. In Deutschland versteckt währenddessen Martin Lessmann eine junge osteuropäische Frau vor ihren Verfolgern. Als sie sich kurz darauf die Pulsadern aufschneidet, rettet er sie ein zweites Mal – und erfährt Ungeheuerliches.
Mechtild Borrmann
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"Die Autorin spannt nicht nur einen geografischen Bogen von einem deutschen Dörfchen nahe der niederländischen Grenze bis in die Ukraine, sondern auch einen historischen, der u.a. die Verschleppung ukrainischer Menschen zu Zwangsarbeit in Nazideutschland thematisiert. Drei Handlungsstränge werden gekonnt zu einer kompakten Geschichte verknüpft. Fazit: Anrührend & spannend; Tschernobyl 1986 und Menschenhandel in der Gegenwart."
Buchkultur (A), Oktober / November 2014
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"Mechtild Borrmann verknüpft die verschiedenen Erzählstränge virtuos, meisterlich fängt sie in klarer Sprache Stimmungen und Atmosphäre ein. Ohne billige Effekte schafft sie es, konstant Spannung aufzubauen. Glaubwürdig, gut recherchiert, Zeitgeschichte packend aufbereitet - ein Krimi der absoluten Spitzenklasse."
hr-online.de, 27.10.2014
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"Es gibt dicke Bücher über Menschenhandel und Zwangsprostitution. Oder über das Leben in der ehemaligen Sowjetunion und wie die Regierung mit ihren Bürgern umgegangen ist. Mechtild Borrmann benötigt nur rund 300 Seiten, um in ihrem Roman all das auf den Punkt zu bringen. Das Schicksal ihrer Figuren bewegt, aber es macht auch wütend und ratlos. Vor allem das Geschehen in Tschernobyl ist wohl selten auf diese eindringliche Weise beschrieben worden – eben aus der Sicht einer Zeitzeugin. Mechtild Borrmann bedient sich dabei einer einfachen klaren Sprache. Sie schmückt nicht aus, sie schildert einfach nur, was geschieht. Und das ist auf jeder Seite spannend und ergreifend."
WDR2 Krimi-tipp, Oliver Steuck, 25.04.2016
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"Borrmann schreibt in klaren, einfachen Sätzen, die eine beinahe hypnotische kraft entwickeln. Auch dank der aufwendigen Recherche gelingt ihr ein eindrucksvolles Stück Zeitgeschichte über ein dunkles Kapitel Europas. (...) Belohnt wird der Leser, der sich auf diese Geschichte von politischer Brisanz einlässt. Mechtild Borrmann gehört auf die Liste jener Autorinnen, die dem Genre des Kriminalromans eine neue Seite abgewinnen."
Hamburger Abendblatt, 23.10.2014
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Fesselnd geschrieben. Ein Roman der Spuren hinterlässt.
Radio Arabella, Monika Littel, 09.09.2014
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"Dieser Roman hat Sprengkraft; er ist auf unspektakuläre Weise herausragend, Kriminal-Literatur im besten Sinn." (Ulrich Noller WDR 5 Mordsberatung)
WDR 5 , 20.12.2014
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"superspannendes Buch über Lügen und Hoffnung"
Petra , 01.12.2014
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