Für zukünftige Männer
Warum müssen Prinzen Drachen besiegen, wenn Mädchen es selbst besser tun könnten? Warum müssen Jungs immer die Anführer sein, wenn Mädchen genauso viel Talent dazu haben?
Es wird Zeit, die alten Rollenklischees zu durchbrechen. In den zwölf Geschichten begegnen sich Jungen und Mädchen auf Augenhöhe. Sie durchqueren verwunschene Dschungel, gehen auf Schatzsuche, befreien Königreiche, stellen dabei die Stereotypen auf den Kopf und zeigen spielerisch, dass das Leben viel schöner ist, wenn die Beziehungen von Jungen und Mädchen auf Gleichheit und Verbundenheit beruhen. Später können diese Jungs als Väter ihren Söhnen (und Töchtern) vorleben, dass es nicht »unmännlich« ist, mit Zuwendung, Zärtlichkeit und Liebe zu erziehen.
Mit einem Nachwort von Shila Behjat
Francesca Cavallo
Francesca Cavallo ist Mitautorin der bahnbrechenden, von der Kritik hochgelobten und beliebten ›Good Night Stories for Rebel Girls‹ Bücher I und II. Seit dem Start der Reihe im Jahr 2016 haben die Bücher die Welt im Sturm erobert, wurden in 50 Sprachen übersetzt und mehr als 7 Millionen Exemplare weltweit verkauft. Seit 2019 ist Francesca Cavallo Teil des European Young Leaders-Programms von Friends of Europe und setzt sich für die Rechte von LGBTQIA+ und die Gleichstellung der Geschlechter ein.
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Das Buch bietet Kindern ab sechs Jahren einen gut zugänglichen Einstieg in Gespräche über Geschlechterrollen, Fairness und gegenseitigen Respekt. Reizvoll ist, dass bekannte Erzählmuster nicht einfach verworfen, sondern umgedeutet werden: Abenteuer, Fantasie und märchenhafte Elemente bleiben erhalten, während klassische Rollenbilder verschoben werden.
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Die meisten Geschichten strotzen vor Zuversicht und einem wohlwollenden Blick auf die Welt. Kinder sind mutig und setzen sich kreativ gegen geschlechterspezifische Zuschreibungen zur Wehr, zum Beispiel mit dem Ergebnis, dass Glitzer aus Pistolen donnert und ein Riesen- und ein Menschenkind entgegen aller Größen- und Machtverhältnisse Freunde werden.
Jana Kühn ()
Die Texte machen deutlich, dass Fürsorge, Zärtlichkeit und liebevoller Umgang keine Frage von Geschlechterrollen sind und dass die Bitte nach Hilfe, Zweifeln oder Nachdenken nicht automatisch dazu führen, dass man weniger geliebt wird.
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