250. Geburtstag der USA – 4. Juli 2026
Von der Gründung zu Trump, vom Imperialismus zum Isolationismus, vom Glücksversprechen des Massenkonsums zum Klimawandel, von der Vormacht zum chaotischen Faktor, von der Verheißung zur Gefahr: die gemischte Bilanz der amerikanischen Epoche.
Die Vereinigten Staaten haben sich und der Welt ungeheuer viel geschenkt – und ähnlich viel zugemutet. Philipp Gasserts Bilanz der amerikanischen Geschichte und ihres internationalen Einflusses ist ambivalent und so erhellend wie ernüchternd, wenn er nachzeichnet, wie tief die kaum zu überbrückenden Widersprüche, die heute so offen zutage treten, in der Gründung und der Geschichte des Landes verwurzelt sind.
Philipp Gassert
Philipp Gassert, geboren 1965, ist seit 2014 Inhaber des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Mannheim. Er hat zuvor am Deutschen Historischen Institut in Washington, D.C., an der Universität Heidelberg, der LMU München, der University of Pennsylvania und der Universität Augsburg geforscht und gelehrt. Gastprofessuren in Haifa und Wien. 2022/23 war er Senior Fellow des Historischen Kollegs in München. Philipp Gassert forscht im Bereich der deutschen und europäischen Zeitgeschichte sowie der transatlantischen Geschichte und der US-Außenpolitik des 20. und 21. Jahrhunderts. Gassert schreibt neben seinen wissenschaftlichen Werken auch häufig für ZEIT und FAZ, ist regelmäßig im Hörfunk zu Gast (SWR) und gelegentlich im TV (Phönix, ARD).
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Gasserts Verdienst ist es zu relativieren. Er nennt Fakten und Zahlen, die in der Dauerempörung über Trump untergehen, die verschwiegen oder vergessen sind. (…) Gassert macht plausibel, dass die USA auch wegen ihrer Ambivalenz und Widersprüchlichkeit funktionieren.
Viola Schenz ()
Der Historiker Philipp Gassert zeichnet ein Bild der Vereinigten Staaten als widersprüchliche Macht: geprägt von globalem Einfluss, innerer Spaltung und dem ständigen Ringen um ihre eigenen Ideale.
Helmut Müller ()
Für Leser, die die aktuellen politischen Spannungen in den USA aus der Geschichte heraus verstehen wollen.
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So hilft Gasserts Buch, besser zu verstehen, warum Amerika Europa seit zweihundertfünfzig Jahren mal begeistert, mal empört. (...) Ebenso faktenreich wie blitzgescheit und unborniert.
Peter Carstens ()