Weltweite Rückkehr imperialer Politik: Ist das Völkerrecht am Ende?
Nach dem doppelten Durchbruch des Völkerrechts nach 1945 und nach dem Ende des Kalten Krieges gilt zwischen Staaten heute zunehmend wieder das Recht des Stärkeren. Der amerikanische Einmarsch in den Irak, das Folterregime in Syrien, Russlands Überfall auf die Ukraine, der Terror der Hamas, einige der Reaktionen Israels darauf, die Angriffe auf den Iran – offene Verstöße gegen das Völkerrecht, von den meisten Staaten, von führenden Politikern, auch in Deutschland, mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen.
Christoph Safferling zeichnet die Geschichte des Völkerrechts von 1945 bis heute nach und benennt doppelte Standards und blinde Flecken gerade auch der deutschen Politik. Seine Bilanz ist ernüchternd, sein Appell scharf: Gerade Deutschland muss die völkerrechtlichen Standards einfordern – auch wenn dies bedeutet, in offenen Konflikt zu gehen zu jahrzehntelangen Verbündeten.
- Das Buch der Stunde zum Thema Völkerrecht
- Professor Christoph Safferling ist einer der renommiertesten deutschen Völkerrechtler und gefragter Experte in den Medien
»Das Völkerrecht sah schon bessere Zeiten, da macht Christoph Safferling dem Leser nichts vor. Aber gerade mit diesem Realismus empfiehlt sich sein Buch.« NZZ Geschichte
»Ein eindrucksvolles und zugleich beklemmendes Buch über die Möglichkeiten und die Grenzen der internationalen Rechtsordnung. (…) Gleichermaßen Analyse, Diagnose und Warnruf.« Peggy Fiebig, Deutschlandfunk, Andruck
Christoph Safferling
Christoph Safferling, geboren 1971, ist Professor für Strafrecht und Völkerrecht an der Universität Erlangen-Nürnberg und Direktor der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipien. Er war Co-Autor der Studie zur NS-Vergangenheit des Bundesjustizministeriums: ›Die Akte Rosenburg‹.
Gemeinsam mit Friedrich Kießling hat Christoph Safferling die Geschichte der Bundesanwaltschaft nach dem 2. Weltkrieg aufgearbeitet, von der Presse breit gelobt: „Eine fulminante Studie über alte Nazis und ihren Kampfauftrag in der frühen Bundesanwaltschaft.“ Süddeutsche Zeitung
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Ein eindrucksvolles und zugleich beklemmendes Buch über die Möglichkeiten und die Grenzen der internationalen Rechtsordnung. (…) Gleichermaßen Analyse, Diagnose und Warnruf.
Peggy Fiebig ()
Das Völkerrecht sah schon bessere Zeiten, da macht Christoph Safferling dem Leser nichts vor. Aber gerade mit diesem Realismus empfiehlt sich sein Buch.
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Gekonnt rekonstruiert Safferling die Debatten um Frieden und Völkerrecht von 1945 bis in die Gegenwart, auch bis in die allerjüngste Gegenwart hinein.
Hendrik Simon ()
Sein Buch ist zugleich hellsichtige Analyse und eine "Art Selbstanklage", doch noch möchte er die Hoffnung nicht aufgeben. (...) flüssig und eingängig geschrieben.
Annette Weinke ()
Eine wichtige Lektüre. Der renommierte deutsche Völkerrechtler erzählt die Geschichte von den Nürnberger Prozessen über die Entwicklung der UNO und den Kalten Krieg bis zur "Rückkehr des Krieges und der Menschheitsverbrechen" in unserer Gegenwart.
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