Davon, was es bedeutet, eine Zuflucht zu haben in der Welt
Von der gefeierten Autorin von ›Demon Copperhead‹: ein großer Roman über zwei Menschen, 150 Jahre voneinander entfernt, die sich auf ihre Weisen zurechtfinden müssen in einer aus den Fugen geratenen Welt.
Alles scheint um Willa Knox zusammenzubrechen: Als freie Journalistin steht sie ohne Aufträge da. Ihr Mann Iano verliert seine Professur, Sohn Zeke, als Harvard-Absolvent der große Hoffnungsträger der Familie, ist gerade Vater geworden – aber alleinerziehend. Und ihr schwerkranker Schwiegervater schwärmt vom »Megafon«, dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten.
Am selben Fleck, 150 Jahre zuvor, freundet sich ein Lehrer namens Thatcher mit seiner eigenbrötlerischen Nachbarin an. Die Naturforscherin Mary Treat steht in lebhaftem Austausch mit Charles Darwin, doch in der verschworenen Ortsgemeinschaft wird die Theorie von der Evolution als Sünde angeprangert.
Was verbindet diese Menschen über die Jahrhunderte hinweg? Ein viktorianisches Haus, das ihnen über dem Kopf einzustürzen droht – und eine Zeit, in der damals wie heute kein Stein auf dem anderen bleibt.
Warmherzig, humorvoll und zutiefst menschlich erzählt Barbara Kingsolver von den Verwerfungen der Gegenwart, in denen gespenstisch vertraut die Vergangenheit anklingt.
Übersetzt von Dirk van Gunsteren
»Ein lebendig wimmelndes Haus der Literatur, raffiniert und fesselnd.« Meg Wolitzer
»Von enormer Aktualität, schmerzhaft vertraut und hinreißend geschrieben.« NPR
»So voller Witz und Lebensnähe, dass man meint, mit den Figuren am Küchentisch zu sitzen und um Rat in ihren Krisen gebeten zu werden.« The Times
Barbara Kingsolver
Barbara Kingsolver, 1955 geboren, hat Romane, Gedichte, Essays und ein Memoir verfasst, die in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet wurden, u. a. mit dem Pen/Faulkner Award, dem Orange Prize for Fiction, dem Women's Prize for Fiction und dem Pulitzer-Preis. Sie wurde mit der National Medal of Humanities geehrt und ist Mitglied der American Academy of Arts and Letters. Aufgewachsen in Kentucky, lebt sie heute mit ihrer Familie auf einer Farm in Virginia.
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Eine Wucht (...) wer die USA verstehen will. muss Kingsolver lesen.
Angela Wittmann ()
Ein vielschichtiges Bild der USA.
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Barbara Kingsolvers großer, visionärer Roman über unsere Welt in Krisenzeiten entlässt uns trotzdem nicht ohne Perspektive: ›Die Unbehausten‹ ist das Buch zur Zeit.
Dagmar Kaindl ()
Mit der verspäteten Übersetzung von ›Die Unbehausten‹ untermauert Barbara Kingsolver auch bei ihren deutschsprachigen Lesern den Ruf, eine Schriftstellerin zu sein, die weiß, wie man fesselnd erzählt. Pageturner mit anspruchsvoller Architektur, sie sind das Metier dieser Bestsellerautorin.
Thomas Andre ()
Alles kollabiert in diesem Roman: das Haus, die Körper, die Ideologien und die Welt.
Sandra Kegel ()
In diesem Roman sieht man, dass America nie great war.
Barbara Vinken ()
Ein Superschmöker!
Gert Scobel ()
›Die Unbehausten‹ ist eine kluge und reichhaltige Lektüre und darf gern ins Urlaubsgepäck.
Johanna Grillmeyer ()
Und auch wenn sie keine Antworten liefert und ihre Protagonisten kämpfen müssen, steckt in ›Die Unbehausten‹ ein hoffnungsvoller, teilweise sogar humorvoller Ton. Das macht dieses Buch zu einer der erhellendsten und unterhaltsamsten Lektüren dieser Saison.
Corinne Orlowski ()
Warmherzig, humorvoll und zutiefst menschlich erzählt Barbara Kingsolver von Verwerfungen der Gegenwart, in denen gespenstisch die Vergangenheit anklingt.
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Barbara Kingsolver hat einen rasanten und klugen Roman geschrieben, der über die Wiederkehr von Geschichte nachdenken lässt, in diesem Moment, in dem die USA wieder in postfaktische Zustände degredieren und die Wissenschaft als Geistesbastion den Widerstand versucht. Mit angehaltenem Atem springen wir durch die Jahrhunderte und folgen den Figuren.
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