Völkerverständigung mit Herz und Humor: Treffen Sie Rami, den köl’schen Atheisten mit muslimischem Überbau, arabischen Wurzeln und Hang zur Kunst
Ein deutscher Araber im Rheinland
Rami Hamzes Familie kommt aus dem Nahen Osten, er selbst ist gebürtiger Ostwestfale. Mit absurdem Humor und durchaus selbstkritisch schildert der Autor Szenen aus seinem Alltag: von Fußballabenden in einer Kölschen Eckkneipe inmitten von Halbrassisten, mit denen er gegen die »Spaghettifresser« wettert, um in Ruhe das Spiel zu genießen, wie er als Superheld nach Israel reist, um Frieden zu stiften, und wie er als Weihnachtsmann gefeuert wird, weil er mit türkischen Mädchen über Glauben diskutiert. Herzerwärmend und urkomisch!
Rami Hamze
Rami Hamze, Jahrgang 1982, lebt als Autor und Filmemacher in Köln. Er selbst bezeichnet sich als Araber mit beginnender Glatze, Deutschen mit Migrationshintergrund, Kölner mit syrisch-katholischen Wurzeln, Atheisten mit muslimischem Überbau und Tischtennisgott.
Autobiografische Geschichten Culture Clash Diskriminierung Fremdsein im eigenen Land Humor Rassismus Selbstironie Völkerverständigung Vorurteile Köln Paderborn Rheinland
»In leichtem, scherzhaftem Ton, selbstkritisch und offen und mit ganz viel Ehrlichkeit seinen eigenen Schwächen und Unsicherheiten gegenüber stellt er sich den Problemen und schafft es auf wunderbare Weise, dass der Leser sich in den (manchmal kleinkrämerischen, spießigen und widersprüchlichen) Gedanken des Autors wiederfindet und zum anderen, dass dem Leser all die verdeckten und versteckten und auch unbewussten Diskriminierungen unserer Gesellschaft bewusst werden. «
Ulrike Braeckevelt, Borromäusverein 7. Mai 2018
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»In diesen lustigen wie ernsthaften Geschichten wird die Zugehörigkeit des Autors zur deutschen Gesellschaft ironisch unter die Lupe genommen. «
Yilmaz Holtz-Ersahin, ekz-bibliotheksservice 23. April 2018
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»Kindheit: Kaserne in Paderborn, der syrische Vater verkauft Schrauben. Dass seine Familie erst nach Jahren in Deutschland die unbefristete Aufenthaltsgenehmigung bekommen hat, wusste er als Kind gar nicht. Rami Hamze sagt über sich, er ist Deutscher. Manchmal zumindest. Oder doch nicht?«
Jenni Gärtner, Deutschlandfunk Nova 25. Februar 2018
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»Hamze will nicht heroisch rüberkommen, sondern menschlich, und das gelingt ihm gut. - Unterhaltsame, aber auch sehr ernsthafte Lektüre, überall empfohlen.«
Ulrike Braeckevelt, medienprofile Juni 2018
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