Maria Dermoût Dermoût Die zehntausend Dinge

Die zehntausend Dinge

von Maria Dermoût

Roman

EUR 9,99

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Beschreibung

»Ein Stern am Literaturhimmel.« Frank Dietschreit in ›rbb kulturradio‹ Eine alte Gewürzplantage auf einer indonesischen Insel, die wispernde und raschelnde tropische Pflanzenwelt, das geheimnisvolle Säuseln des Meeres – dieses paradiesische Fleckchen Erde muss Felicia als Kind verlassen. Doch niemals wird sie die Worte ihrer Großmutter, der Plantagenbesitzerin, vergessen, die ihr zum Abschied sagt: »Auf Wiedersehen, Enkeltochter, ich warte hier auf dich.« – Jahre später kehrt Felicia, inzwischen selbst Mutter, in den »Kleinen Garten« zurück: Auch ihr Sohn Himpies wächst unbeschwert heran, streift über die Plantage und lauscht den Geschichten der einheimischen Dienstboten, bis sich eines Tages eine Tragödie ereignet

Autor*in

Maria Dermoût
Helena Anthonia Maria Elisabeth Dermoût-Ingerman (1888-1962) wurde auf einer javanischen Zuckerplantage geboren, absolvierte ihre Schulausbildung jedoch in den Niederlanden. Mit ihrem Mann, einem Juristen, kehrte sie nach Niederländisch-Indien zurück und lebte 30 Jahre lang in »jeder Stadt und jeder Wildnis auf Java, Celebes und den Molukken«, wie sie später schrieb. 1951, im Alter von 63 Jahren, veröffentlichte sie ihre Erinnerungen unter dem Titel ›Erst gestern noch‹. Ihr vielgerühmter Roman ›Die zehntausend Dinge‹ erschien 1955. Daneben verfasste sie fünf Bände mit Erzählungen. In der niederländischen Gegenwartsliteratur ist Maria Dermoût eine Ausnahmeerscheinung. Gleich nach Erscheinen des Buches 1955 wurden ›Die zehntausend Dinge‹ dank dem Zauber, den der Text verströmt, als einzigartig wahrgenommen. In englischer Übersetzung erschien das Buch erstmals 1958 bei Simon & Schuster. Dem ›Time Magazine‹ galt der Roman als einer der besten des Jahres, neben Boris Pasternaks ›Doktor Schiwago‹, Truman Capotes ›Frühstück bei Tiffany‹ und Vladimir Nabokovs ›Lolita‹.  

Themen in »Die zehntausend Dinge«

Entschleunigung Familiengeschichte Gewürzinseln Gewürzplantage Historischer Roman Kolonialzeit niederländische Kolonien niederländische Literatur Niederländisch-Ostindien Plantage Tropen Urlaubslektüre Weltliteratur Ambon Indonesien

Stimmen zu »Die zehntausend Dinge«

Definitiv ein Meisterwerk.
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Noch eine schöne Wiederentdeckung einer der wichtigsten Autorinnen aus dem niederländischen Sprachraum (...).
Jochen Kürten ()

Es ist wunderschön geschrieben.
Elisabeth Windfelder, Buchhändlerin ()

Es ist ein sehr gutes Buch.
Stefan Mesch ()

Ein Stern am Literaturhimmel
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In tropischer Farbenpracht: Erinnerungen an ihre Zeit auf Java hat Maria Dermoût in ihrem Roman ›Die zehntausend Dinge‹ in eine wunderschöne Sprache gebracht.
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Die sprachlichen Besonderheiten unterstreichen das facettenreiche Leseerlebnis und eröffnen Räume für das eigene Träumen und Denken, ganz über kulturelle Grenzen hinweg.
Sebastian Engelmann ()

Was für eine großartige Wiederentdeckung!
Heide Koller-Duwe ()

Der exotische Zauber der Umgebung und die Erdverbundenheit der Figuren, festgehalten in alle Sinne ansprechenden, zeitlos wirkenden Beschreibungen von Land und Leuten, verleihen dem Roman auch heutzutage noch berückende Eindringlichkeit.
Susanne Gabriel ()

Absolut empfehlenswert!
Ilse Hübner ()

Ein exotischer Roman für Liebhaber des entschleunigten Lebens.
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Details

ISBN: 9783423430791
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinung: 23.09.2016

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