Mit beeindruckender Virtuosität und Intensität vermisst Judith Zander die Sphären unseres Lebens, unserer Liebe und der Lyrik.
Ein poetisches Tagebuch, ein lyrisches HandbuchDas Jahr fängt an »im januar« und damit auch dieser Gedichtband, der Tagebuch und lyrisches Handbuch zugleich ist. Und bald folgt das Bekenntnis: »du weißt ich wollt mehr als pullover borgen«.Um flüchtiges Glück und unser Sehnen, die Utopie unseres Begehrens geht es, um den Schrecken, wenn sich in der Küche jemand findet unter jammervollen Jackendecken. Statt eines Titels sind die Gedichte mit den Zahlen des jeweiligen Tages versehen und besitzen ebenso viele Zeilen. Zwei Gedichte pro Tag, eines mit der Tageszahl, eines mit der Monatszahl. Nicht für jeden Tag findet sich ein Eintrag, doch mit jedem neuen Datum wandeln sich die lyrischen Formen.
Judith Zander
Judith Zander wurde 1980 in Anklam geboren und lebt heute in Berlin. Sie studierte Germanistik, Anglistik sowie Mittlere und Neuere Geschichte in Greifswald, anschließend am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Neben dem Schreiben von Lyrik und Prosa übersetzt sie aus dem Englischen. Für ihre Arbeit erhielt Judith Zander mehrere Auszeichnungen, u.a. den Lyrikpreis beim open mike 2007 und den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis 2009. ›Dinge, die wir heute sagten‹ ist ihr erster Roman, für den sie mit dem Preis der Sinecure Landsdorf 2010 ausgezeichnet wurde. Für einen Auszug aus dem Roman erhielt Judith Zander den 3sat-Preis 2010. Im August 2010 wurde der Roman für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2015 wurde ihr für ›manual numerale‹ der Poesiepreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft verliehen.
»Man muss lange suchen, um in der deutschen Gegenwartslyrik so tiefe, originelle und witzige Verse zu finden, wie sie Judith Zander schreibt.«Alexander Solloch, NDR Kultur, Lauter Lyrik 13.09.2014
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»Ganz außerordentlich wundervolle Dichtung.«Matthias Ehlers, WDR 5 09.08.2014
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»Die Lyrikerin beweist ein sicheres Gespür dafür, dem jeweiligen Thema eine angemessene metrische Form anzupassen.«Carola Wiemers, Deutschlandradio Kultur 19.05.2014
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»Mehr davon!«Wolfgang Pichler, General-Anzeiger 29./30.03.2014
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»Spannend sind die Wege, Pfade und Gassen, auf denen sich Judith Zander herumtreibt.«Alexander Solloch, NDR, Neue Bücher 16.07.2014
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