Thomas Steinfeld Steinfeld Riff

Riff

von Thomas Steinfeld

Tonspuren des Lebens

EUR 12,00

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Beschreibung

Ein gerader Takt, drei schlichte Töne: ein Riff.
Mit einem Ohr und einem Auge, mit einem Fuß und einem halben Kopf sind die modernen Menschen auch in der Musik


»Mit einem Ohr und einem Auge, mit einem Fuß und einem halben Kopf sind die modernen Menschen immer auch in der Musik.« Bum. Tschak. Ein Auto hält vor einer Ampel, durch das Blech hört man ein Riff. Bum. Bum. Tschak. Begeistert schlägt der Fahrer auf das Lenkrad. Auf den Tonspuren des Alltags führen die Menschen ein Doppelleben. Musik spielt pausenlos für das Ich ihrer Tagträume. In 24 impressionistischen Skizzen erzählt Thomas Steinfeld »elegant feuilletonistisch« (NZZ), welche Verbindungen einzelne Melodien oder Riffs, diese ständig sich wiederholenden Muster aus nur wenigen Tönen, mit Motiven aus Literatur, Film und bildender Kunst eingegangen sind, wobei er erstaunliche Entdeckungen macht. So schreibt Steinfeld etwa darüber, wie Michelangelo Antonioni die Musik von Pink Floyd filmisch eingesetzt hat, folgt der Spur des Beatles-Songs ›Eleanor Rigby‹ in Uwe Johnsons ›Jahrestagen‹ und kommentiert Peter Handkes ›Versuch über die Jukebox‹. Riff [engl. >Refrain<] ständig wiederholte melodische Phrase im Jazz, 2 – 4 Takte lang (dtv Lexikon, Bd. 15)

Autor*in

Thomas Steinfeld
Thomas Steinfeld wurde 1954 geboren, studierte Germanistik und Musikwissenschaft. Er war Dozent an amerikanischen Universitäten, Lektor und Redakteur, leitete von 1997 bis 2001 das Ressort Literatur der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹, jetzt das der ›Süddeutschen Zeitung‹. 

Stimmen zu »Riff«

Details

ISBN: 9783423308809
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinung: 01.04.2003

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