Sozialismus oder Barbarei? Sozialismus in der Barbarei!
In seinem neuen Buch zeigt Kohei Saito eindrucksvoll, wie aus Ressourcenknappheit und geopolitischen Spannungen ein neues Zeitalter der Mangelwirtschaft entsteht und der Kapitalismus an einer von Tech-Oligarchen beherrschten Welt scheitert. Denn ihre Heilsversprechen lösen nicht die entscheidenden Fragen: Wer kontrolliert Land, Wasser, Nahrung und Energie, wenn die Klimakrise die Grundlagen des Wohlstands zerreißt?
Während Eliten ihr eigenes Überleben sichern, erodieren Demokratie und Gleichheit. Eine Folge davon ist ein neuer Autoritarismus, der die gesamte Welt überziehen wird. Auf Grundlage dieser radikalen wie dringlichen Diagnose der Gegenwart entwickelt Kohei Saito schließlich einen geradezu überraschenden Gedanken: Es gibt Hoffnung.
Kohei Saito
Kohei Saito, geboren 1987, ist Associate Professor für Philosophie an der Universität von Tokio. Er promovierte 2016 an der Humboldt-Universität zu Berlin, ist Mitherausgeber der Marx-Engels-Gesamtausgabe und wurde 2018 mit dem Isaac-Deutscher-Preis ausgezeichnet. Saitos ›Systemsturz‹ wurde in Japan ein großer Erfolg, das Buch verkaufte sich dort mehr als 500.000 Mal.
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Der japanische Philosoph Kohei Saito ("Am Ende des Fortschritts") sieht in der anbrechenden Zeit von Krisen und Knappheit auch eine Chance zur Entschleunigung und für mehr Lebensqualität.
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Nach 300 Seiten Katastrophenbeschreibung bleibt der Eindruck: Vielleicht hat Saito ja recht.
Moritz Rudolph ()
›Am Ende des Fortschritts‹ gehört zweifellos zu den bedeutendsten gesellschaftspolitischen Sachbüchern der letzten Jahre. Wer sich für Klimakrise, Kapitalismuskritik, Nachhaltigkeit, Umweltwissenschaften, Zukunftsforschung, soziale Gerechtigkeit oder politische Philosophie interessiert, wird dieses Buch mit großem Gewinn lesen.
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Ein wichtiges Buch. (…) Was bleibt von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten, wenn die materiellen Grundlagen des Wohlstands brüchig werden? Saitos Antworten sind radikal, oft apodiktisch, manchmal verstörend. Aber die Fragen, die er stellt, das sind die richtigen.
Günter Kaindlstorfer ()