»Ein schillerndes und hakenschlagendes Romandebüt.« Annabelle
»Ein sprachgewaltiges und zartes Debüt. Dass Muri Darida viel zu sagen und ein Talent fürs Erzählen hat, ist sicher. Eine Lektüre, die einen mitnimmt und sich lohnt.« Teresa Preis, Buchkultur
Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2026 (Longlist).
Lazi sitzt im Zug nach Budapest und hat ein Ziel: Das Gewehr des Großvaters András, der während des Ungarnaufstands 1956 nach Argentinien fliehen wollte, aber in Eppingen landete. Im ungarischen Dorf erwarten Lazi unberechenbare Tanten, unzählige Schnäpse und die Großcousine Zsófi, die Lazi das Schießen beibringt. Nur Mónika, die Schwester der Mutter, versteht, was Lazis veränderter Körper zu bedeuten hat, nur sie ahnt den wahren Grund für Lazis Rückkehr: Rache üben, Gerechtigkeit finden. Auf der Suche nach dem Ursprung der Gewalt in der Familiengeschichte trennt Lazi eine Naht aus Scham und Schweigen auf. Hat schließlich das Gewehr des Großvaters und alle Fäden der Erzählung in der Hand. Und trifft eine Entscheidung. ›King Cobra‹ erzählt zwischen Humor, Zärtlichkeit und Wut vom Widerstand gegen das Schweigen und davon, dass die Liebe kein Bluthund ist.
Ausgezeichnet mit dem Robert-Walser-Preis 2026
»Das ist so hinreißend und originell geschrieben, dass man beim Lesen immerzu denkt: So schön also würde die deutsche Sprache klingen, wenn sie von Ungarn entwickelt worden wäre.« Alexander Solloch, NDR Kultur
»Muri Darida erzählt in gewaltigen Bildern von dem, was sich uns eingeschrieben hat, macht daraus Atem, Leben, Befreiung - und entzündet ein Feuer, das die Sprache zum Glühen bringt.« Yael Inokai
Muri Darida
Muri Darida (*1993) lebt zwischen Budapest und Berlin. Literarische Publikationen u.a. in BELLA triste, Edit, mosaik und Jenny. Zu politischen und gesellschaftlichen Themen publiziert Muri Darida regelmäßig u.a. auf ZEIT ONLINE, arte, taz und SZ. Mit einem Auszug aus ›King Cobra‹ war Darida für den Wortmeldungen Förderpreis 2022 nominiert und gewann den Publikumspreis des Open Mike 2024. 2026 erhielt er für den Roman den Robert-Walser-Preis und wurde für den deutschen Buchpreis nominiert.
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Ein unglaubliches Debut, sprachgewaltig, analytisch und humorvoll schildert der Autor die Situation von Trans- und nichtbinären Menschen.
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Ein origineller, bunter Queerness-Roman, rasant erzählt und voll jugendlichem Ungestüm - und deshalb auch so authentisch.
Karin Waldner-Petutschnig ()
Dieser Roman ist ganz toll erzählt und so klug gebaut, er legt viele Fährten, am Ende geht alles ineinander auf. Da steckt viel Witz drin, gleichzeitig ist es eine heftige Geschichte. Ein wirklich geniales Debüt!
Ludwig Lohmann ()
Ein schillerndes und hakenschlagendes Romandebüt.
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Was ich unglaublich beeindruckend fand an diesem Roman, ist die Sprache: Ganz poetisch, ganz überraschend.
Anne-Dore Krohn ()
Ein sprachgewaltiges und zartes Debüt. Dass Muri Darida viel zu sagen und ein Talent fürs Erzählen hat, ist sicher. Eine Lektüre, die einen mitnimmt und sich lohnt – und die schon jetzt große Lust darauf macht, wohin die nächste Reise gehen wird.
Teresa Preis ()
Jeder Gedanke, jeder Satz, jedes Kapitel ist minutiös und szenisch aufgebaut, die Sprache ist klar, direkt, packend. Ein eindringliches Debüt.
Avan Weiss ()
Voller Humor, Wut und gleichzeitig einer besonderen Zärtlichkeit, die einen nicht mehr loslässt.
Irem Özkalgay ()
Eine ungeheuer kunstvolle Sprache, sehr kraftvoll, ganz starke Sätze.
Anne-Dore Krohn ()
Muri Darida erzählt in den schönsten Worten und Farben von einem Menschen, der sich gleichzeitig wiederfinden und neu erfinden muss. Ein bisschen so wie eine Schlange, die sich häutet.
Lydia Herms ()
›King Cobra‹ entwickelt, gleich dem hypnotisierenden Blick einer Schlange, einen Sog und eine Intensität, denen man sich schwer entziehen kann. Ein Fiebertraum im besten Sinne.
Eva Burmeister ()