Lukas Rietzschel Rietzschel Sanditz

Sanditz

von Lukas Rietzschel

Roman | Das große Epos der Nachwendezeit: »Rietzschel ist eine der wichtigsten jungen Stimmen Ostdeutschlands.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

EUR 26,00

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Beschreibung

Das große Epos unserer Gegenwart

Sanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler, Orgelbauer, Fliesensammler, Lokaljournalistinnen, selbsternannte Widerständler, Träumerinnen, Frührentner, Kinder, Liebespaare, verhuschte Archivare und die Familie Wenzel

Warmherzig und multiperspektivisch verwebt Lukas Rietzschel die Erzählung der Familie und der Sanditzer Stadtbewohner zu einem Panorama deutscher Geschichten – vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart, vom Besetzen der örtlichen Stasi-Zentrale bis zum Kampf eines Freiwilligen in der Ukraine, vom Abrackern auf westdeutschen Baustellen bis zum isolierten Inseldasein während der Corona-Epidemie. 

Ein Roman über Aufbruch und Niedergang, Gelingen und Scheitern des Aufruhrs, Freundschaft und Familie in umwälzenden Zeiten, über den Wunsch nach Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach Freiheit. 




Autor*in

Lukas Rietzschel
Lukas Rietzschel, geboren 1994 in Räckelwitz in Ostsachsen. Schon sein Debütroman ›Mit der Faust in die Welt schlagen‹ (2018) war ein Bestseller, der für das Kino verfilmt wurde. 2021 erschien der zweite Roman ›Raumfahrer‹. Lukas Rietzschels Romane und Theaterstücke wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Gellert-Preis, dem Sächsischen Literaturpreis und dem Literaturpreis „Text & Sprache“. Sein Roman ›Sanditz‹ war ein Bestseller.

Themen in »Sanditz«

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Stimmen zu »Sanditz«

Wer sich den Geschichten aus dem Osten nähern will, ohne belehrt zu werden, sollte dieses Buch lesen.
Helene Röhnsch ()

Lange keinen Roman gelesen, der so gut gezeichnete Nebenfiguren hatte. Schon allein die Szenen aus dem Gemeindeleben lohnen die Lektüre. Rietzschel – einer der begabtesten Erzähler seiner Generation.
Marc Reichwein ()

Sein Werk gehört auf ähnliche Weise zu Ostdeutschland wie Wes Andersons ›Grand Budapest Hotel‹: Die Aufnahmen wurden in Görlitz gedreht, doch die Geschichten erzählen vom Zustand der Welt.
Christian Zaschke ()

Ein Panorama der Wendezeit bis heute. Dabei schreibt Lukas Rietzschel bemerkenswert detailliert. Er lässt sich Zeit für genaue Alltagsbeobachtungen, zeichnet Landschaften und Menschen mit viel Präzision, Feingefühl und Respekt.
()

Lukas Rietzschel zeigt mit ›Sanditz‹ eindrucksvoll, dass ein guter Roman manchmal besser als soziologische Studien helfen kann, komplizierte gesellschaftliche und politische Sachverhalte zu verstehen. Man kann in Zeiten wie diesen wohl kaum Besseres über ein Buch sagen.
Michael Hirz ()

Der opulente Roman ›Sanditz‹ ist ein farbenprächtiges ostdeutsches Märchenbuch. (…) So ist vom Osten Deutschlands wohl noch nie erzählt worden.
Andreas Knebl ()

Mit seinem großartigen neuen Roman ›Sanditz‹ liefert Lukas Rietzschel ein historisches Panorama der sich langsam auflösenden DDR.
Paul Jandl ()

Ein epochaler Gesellschaftsroman.
()

Er ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren seiner Generation. ›Sanditz‹ zählt jetzt schon zu den Höhepunkten des Literaturjahrs 2026.
Cornelia Geissler ()

Dieser junge Autor versteht schon jetzt sein Handwerk. Die Dialoge sitzen, die inneren Stimmen der Figuren sind von enormer Bandbreite. Die Sorgfalt, die er auch für Nebenfiguren aufbringt, ist außerordentlich.
Meike Feßmann ()

»›Sanditz‹ ist ein ganz erstaunlicher, erstaunlich gelungener, ja glänzend gelungener 500-Seiten-Roman, der einen weitgespannten Blick auf die Gesellschaft wirft.
Thomas Andre ()

Ein toller, ein großer Wurf!
Peter Twiehaus ()

Lukas Rietzschels ›Sanditz‹ [...] ist tiefernst, weil er zukunftszugewandt ist. Und heroisch. Allerdings nicht siegesgewiss.
Andreas Platthaus ()

Ein Buch, das der Geschichte Flügel verleiht. Das erste literarische Ereignis in diesem Bücherfrühling: Lukas Rietzschel hat einen Roman über Ostdeutschland geschrieben, der noch viel mehr ist.
()

Das ist der große DDR-Roman, auf den wir seit Jahrzehnten gewartet haben. Das ist wahrscheinlich das beste Buch in deutscher Sprache dieses Jahrgangs. (…) Ich bin zutiefst beeindruckt und hoffe, dass er große Preise gewinnt.
Eva Menasse ()

Ein hochambitioniertes und respektheischendes Buch, das das Kolorit einer Zeit sehr genau beschreibt.
Simon Strauß ()

Es ist ein analytischer Roman, der die große Melancholie im Osten zeigt, die auf die Heldengeschichte der DDR folgt.
Adam Soboczynski ()

Pointierte Beobachtungen zeichnen den Roman aus – im Großen wie im Kleinen.
Tino Dallmann ()

Ohne zu jammern und ohne moralischen Zeigefinger schreibt Lukas Rietzschel über das Leben an den Rändern. Er macht das so wohltuend normal, dass man gar nicht aufhören will, ihm zu lauschen.
Welf Grombacher ()

Was für ein literarisches Ereignis!
Karin Großmann ()

Das Schöne ist, dass sich Rietzschels Buch nicht auf eine steile soziologische These in Essaylänge herunterbrechen lässt, was ihn wohltuend abhebt von anderer ostdeutscher Genreliteratur.
Jakob Hayner ()

Rietzschel schreibt, als sei er damals dabei gewesen, von innen heraus. Nicht von oben herab.
Christine Dössel ()

Details

ISBN: 9783423285162
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinung: 12.03.2026

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