Michael Angele Angele Ein deutscher Platz

Ein deutscher Platz

von Michael Angele

Die Ballade vom Stutti | Rotlichtviertel, Wirtschaftswunder, Studentenbewegung – eine süffige Geschichte der alten Bundesrepublik

EUR 22,00

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Beschreibung

Deutsche Geschichte an einem Platz

Am Stuttgarter Platz in West-Berlin spielt sich die ganze deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts ab: Babylon Berlin, Schwarzmarkt und Fluchtort für die Verlorenen des Kriges, Rotlichtviertel, Keimzelle der Studentenbewegung, in den 80er-Jahren auch Underground.

Michael Angele geht den Geschichten und den schillernden Figuren des Stutti nach und erzählt vom Babalu und den Dreharbeiten der ›Halbstarken‹ mit Karin Baal und Horst Buchholz. Den »Elefant« führte lange der KZ-Überlebende Leo Fischmann und Rainer Langhans zieht in eine große Altbauwohnung ein. An diesem Platz kommen die großen politische und kulturellen Strömungen Deutschlands zusammen: ›Ein deutscher Platz‹ ist eine süffige Geschichte der alten Bundesrepublik.




Autor*in

Michael Angele
Michael Angele, geboren 1964, ist ein Schweizer Journalist und Autor. Er studierte an der FU Berlin Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und wurde er mit einer Arbeit über Verschwörungstheorien in der deutschen Literatur der 1920er-Jahre promoviert. Seit 2009 arbeitet er für die Wochenzeitung ›der Freitag‹. 2016 erschien der autobiografische Essay ›Der letzte Zeitungsleser‹, 2018 veröffentlichte Angele eine Biographie von Frank Schirrmacher.

Themen in »Ein deutscher Platz«

Berlin Stuttgarter Platz Rotlichtmilieu Prostitution Sechzigerjahre Westberlin Charlottenburg organisierte Kriminalität Judentum deutsch-jüdisches Leben Kommune 1 RAF Rainer Langhans Dieter Kunzelmann Fritz Teufel

Stimmen zu »Ein deutscher Platz«

Der Schweizer Journalist Michael Angele hat ein engagiert recherchiertes Buch darüber geschrieben, das danach ruft, an einem Sommernachmittag vorm fabelhaften Café Lentz durchgelesen zu werden.
Peter Richter ()

Ein melancholischer Nachruf auf ein verlorenes Berlin. Ohne übertriebene Nostalgie empfiehlt es sich allen, die das alte West-Berlin entdecken wollen.
Felix Förster ()

Michael Angele ist für die Recherchen an seinem Buch in Archive eingetaucht, hat Zeitzeugen aufgestöbert und befragt. Darüber hat er kurzweilig, kregel und unerwartet komisch geschrieben.
Jan Draeger ()

Ein überraschendes Stück Berliner Stadtgeschichte.
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Wie alles von Angele lesenswert.
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Geschrieben ist diese Geschichte so verlockend dicht und unterhaltsam, dass man sie allein deshalb zu Ende lesen wird.
Erhard Schütz ()

Dieses Buch besteht aus Geschichten, in denen man sich verlieren kann wie im Schwelgen über verflossene Zeiten, auch wenn nicht immer alles besser war.
Raffael Leitner ()

Anekdoten und Erzählungen von Menschen und Momenten, die den Stuttgarter Platz prägten.
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Es gibt Passagen in Michael Angeles (...) Buch, da ist man stark verblüfft, was im zuvor für wohlbekannt gehaltenen West-Berlin für Sitten herrschten.
Gunda Bartels ()

Michael Angele nimmt uns mit in ein West-Berlin, von dem bisher wenig erzählt wurde.
()

[Das Buch] ist mehr als eine Milieustudie. Es erzählt von der Nachkriegsgesellschaft zwischen Schwarzmarkt und Busbahnhof, zwischen verdrängter Vergangenheit und neuer Freiheit – und dem kaum bekannten Wiederaufblühen jüdischen Lebens dort.
Philipp Haibach ()

Der Schweizer Journalist Michael Angele erzählt von schillernden Kiez-Größen und politischen Umbrüchen. Eine süffige Geschichte der alten Bundesrepublik.
()

Details

ISBN: 9783423285032
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinung: 11.09.2025

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