Warum Krieg kein Schicksal ist
»Packend geschriebenen Big-History-Buch im Stil von Yuval Noah Harari.« Die Welt
Das Unvorstellbare ist eingetreten: Der Krieg ist zurück – und bedroht uns alle. War der lange Frieden in Europa nur ein kurzes Intermezzo? Ereilt uns nun das Schicksal, weil wir nicht gegen unsere kriegerische Natur ankönnen? Höchste Zeit, den evolutionären Wurzeln der Gewalt nachzuspüren. Die drei Bestsellerautoren brechen zu einer Menschheitsgeschichte der anderen Art auf. Sie präsentieren die aktuellen Forschungen über Schimpansen und Bonobos, spüren der Archäologie von Mord und Totschlag nach und zeigen, wie der Krieg Despoten und Staaten, aber auch Götter groß machte. Ihre Botschaft: Wir sind nicht zum Krieg verdammt, fallen ihm jedoch, wenn wir nicht aufpassen, nur allzu leicht zum Opfer.
Die Geschichte über den Ursprung von Gewalt, Mord und Krieg.
Harald Meller
Harald Meller, geboren 1960 in Olching, ist einer der prominentesten Archäologen weltweit. Als Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt rettete er unter erheblichen persönlichem Risiko die Himmelsscheibe von Nebra aus kriminellen Kreisen. Als Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte verzaubert er ein riesiges Publikum, nicht nur mit international beachteten Ausstellungen zu Themen wie Krieg, Magie oder Klimagewalten, sondern auch mit einem eigenen Youtube-Kanal. Aktuell ist er zudem kommissarischer Direktor des als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragenen Gartenreichs Dessau-Wörlitz. Er lebt in Halle. Mit Kai Michel schrieb Meller die Bestseller ›Die Himmelsscheibe von Nebra‹, ›Griff nach den Sternen‹ und ›Das Rätsel der Schamanin‹.
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Das Buch ist ein gut lesbarer Zugang zu einem interdisziplinär höchst spannend aufbereiteten Thema.
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Die Evolution der Gewalt ist ein spannendes, gut zu lesendes Buch, in dem man viel über die aktuellen Erkenntnisse von Ethnografie und Archäologie erfährt.
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Im Buch zeigt der renommierte Archäologe Prof. Harald Meller, dass die Gewalt der Gegenwart eben nicht normal und auch nicht unser Schicksal ist. Gemeinsam mit dem Evolutionsbiologen Carel van Schaik und dem Historiker Kai Michel hat er mit dem Werk eine Menschheitsgeschichte der anderen Art geschrieben.
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Im Buch zeigt der renommierte Archäologe Prof. Harald Meller, dass die Gewalt der Gegenwart eben nicht normal und auch nicht unser Schicksal ist. Gemeinsam mit dem Evolutionsbiologen Carel van Schaik und dem Historiker Kai Michel hat er mit dem Werk eine Menschheitsgeschichte der anderen Art geschrieben.
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Ein unbedingt lesenswertes, verständlich geschriebenes Buch (wie alle Bücher dieser Autoren).
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Packend geschriebenen Big-History-Buch im Stil von Yuval Noah Harari.
Marc Reichwein ()
Vor dem Hintergrund der russischen Invasion in die Ukraine und damit verbundenen Völkerrechtsverletzungen kommt der Studie ein überaus hoher Aktualitätswert zu.
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Ein Archäologe, ein Historiker und ein Evolutionsbiologe stellen fest, dass der Krieg viel jünger ist als der Mensch. Überraschende Belege finden sie in der Analyse vorzeitlicher Knochenfunde oder im Aggressionsverhalten anderer Primaten. Dabei schauen sie in ihrem anregenden Gemeinschaftswerk nicht bloß zurück. Sie haben auch eine nicht naive, sondern fundierte Hoffnung: Was weder Natur noch Schicksal ist, das müsste aus der Welt zu schaffen sein.
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Die gewinnbringende und spannende Lektüre liefert zumindest eine tröstliche Antwort. Nein, die Natur hat den Menschen genetisch nicht zum Krieg verdammt.
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Ein aufschlussreiches und spannend zu lesendes Buch.
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Faszinierend ist es, der Beweisführung der Wissenschaftler zu folgen. (…) Insgesamt ist ihnen ein aufschlussreiches und spannend zu lesendes Buch gelungen.
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Archäologie (Meller) und Anthropologie (Schaik) beleuchten ein Kontinuum der Menschheitsgeschichte, Kai Michel bürgt für wie immer vorzügliche Lesbarkeit.
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Ein faszinierendes und zugleich tragisches Bild der menschlichen Existenz.
Nell Rubröder ()
Der Mensch ist keineswegs zum Krieg verdammt, schreiben sie, und füttern ihre These mit Belegen aus ihren jeweiligen Disziplinen. Wie gewohnt – alle drei haben schon in verschiedenen Konstellationen Sachbücher
zusammen verfasst – liest sich das spannend und allgemein verständlich.
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Anders als man vermuten könnte, hat das Buch eine durchaus positive Botschaft. Wenn nämlich Kriege nichts Naturgegebenes sind, sondern ein Ergebnis einer späteren, kulturellen Entwicklung, dann könnte es uns auch eines Tages gelingen, sie abzuschaffen (…). Ein bisschen Balsam in diesen kriegerischen Zeiten!
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In hochinteressanten Betrachtungen untersuchen die Autoren allerdings auch das evolutionäre "Fundament der Gewalt" im Tierreich sowie in der Historie der Jäger und Sammler, die viel friedlicher waren als unsere äffischen Verwandten.
Oliver Uschmann ()
Sie kommen zu dem Schluss, dass Menschen grundsätzlich Frieden wollen und dass es immer nur wenige sind, die andere zum Krieg zwingen oder verführen, dass Kooperation zwischen Menschen und Staaten immer mehr Vorteile bringt als das Einsetzen von Gewalt.
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Archäologe Harald Meller, Literaturwissenschafter Kai Michel und Verhaltensforscher Carel van Schaik weisen in ihrem Buch «Die Evolution der Gewalt» überzeugend nach, dass Krieg nicht unser zwingendes Schicksal ist. Krieg entsteht nur unter gewissen Voraussetzungen, und man kann deshalb etwas dagegen tun.
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Lässt sich der Krieg auch wieder verlernen? Einfache Antworten geben die Autoren nicht, dennoch ziehen sie mit Blick in die menschliche Frühgeschichte Schlüsse für eine friedlichere Zukunft.
Susanne Billig ()
Wenn sich ein Evolutionsbiologe, ein Archäologe und ein Historiker zusammentun, wird ein Buch herauskommen, das von der Vergangenheit erzählt.
Aber dieses Geschichtswerk hat die Gegenwart im Blick und die Zukunft zum Thema, denn seine Autoren weisen mit ihren jeweiligen Kompetenzen nach, dass Krieg keine
Konstante der menschlichen Existenz ist, sondern erst sehr spät von unserer Spezies entwickelt wurde. Und somit ist er auch nicht unser Schicksal.«
Harald Meller ()