Der Penis ist deutlich häufiger neu erfunden worden als das Rad.
Sexualorgane unter der Lupe
Sex wird im Allgemeinen als interessant betrachtet, allerdings nicht, wenn es um Käfer, Schnecken, Hühnerflöhe oder andere Tiere geht. Das ist ein Irrtum, wie Menno Schilthuizen zeigt. Seit sich die Wissenschaft mit dem Thema beschäftigt, ist sie auf eine verblüffende Vielfalt der Fortpflanzungsorgane im Tierreich gestoßen, vom Penis, der aussieht wie eine Korkenzieher, bis zur spezifischen Vorratshaltung von Weibchen für das Sperma von besonders attraktiven Männchen. Und auf Funktionen dieser Organe, die man sich nicht hätte träumen lassen. Diese Vielfalt ist im Lauf der Evolution entstanden und dient der Optimierung der Fortpflanzung. Die menschliche Fortpflanzungsmethode nimmt sich im Vergleich eher einfallslos aus.
Naturwissenschaft Biologie Evolution
»Menno Schilthuizen hat einen unglaublichen Sinn für Humor und schafft es auf eine klare und sehr unterhaltsame Weise, das komplexe Thema Sex zu erklären. Bei der Lektüre musste ich lachen und war gleichzeitig - wieder einmal – völlig perplex angesichts der Vielfalt der Natur. «
Isabella Rossellini 16. Juli 2014
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»Die übergeordnete Frage, warum sich Sexualität so vielfältig entwickelt hat und was die Vorteile der getrennt-geschlechtlichen Fortpflanzung sind, wird in der Evolutionsbiologie heute mitunter als Königsproblem behandelt: Wozu der ganze Aufwand, wozu die vielen Dramen?«
Martin Tauss, Die Furche 16. Juli 2015
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»»Von der ersten Seite an bringt uns das Buch zum Lachen und zum Nachdenken.«
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Frans de Waal Mai 2014
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»So charmant und zugleich fachkundig hat wohl noch niemand über die Natur tierischer und menschlicher Geschlechtsorgane informiert.«
Michael Lange, bild der wissenschaft 1. August 2015
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»Über die kreativsten Fortpflanzungsmethoden im Tierreich schreibt Schilthuizen fundiert und humorvoll zugleich. «
Elisabeth Böker, Börsenblatt 13. November 2014
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»Biologisch, wissenschaftlich und wunderbar schräg. «
wir eltern 1. April 2015
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»Wer Schilthuizens Buch liest, findet nicht einen kurzen Moment vergänglicher Ekstasen, sondern lang anhaltende, durch beste Wissenschaftsprosa transportierte Erkenntnis. «
G. Reinsdorf, www.denkladen.de 18. März 2015
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»Besonders in Erinnerung bleibt die (wahre) Geschichte, dass man in Asien beim Verzehr von Kraken aufpassen muss, nicht noch posthum mit Spermienpaketen beglückt zu werden. «
Falter 25. März 2015
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»Die Übersetzung von Kurt Neff ist genial. Wenn man nicht wüsste, dass das kein ursprünglich deutscher Text war, man würde nicht drauf kommen. Metaphern, alberne Sprüche, Redensarten, bildhafte Vergleiche, was auch immer Professor Schilthuizen auffährt - Neff findet immer eine elegante deutsche Lösung. «
Edith Nebel, www.buechereule.de 18. Dezember 2014
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»Wissenschaft zum Staunen und Dazulernen.«
STERN 27. November 2014
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»Und am Ende kann man über den Erfindungsreichtum der Natur nur staunen. «
Ulrike Meyer-Timpe, ZEIT Wissen 1. Februar 2015
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»Jede Tierart muss sich fortpflanzen, um in der Evolution der Arten zu bestehen - und das funktioniert am bestem mit beiderseitigem Lustgewinn. Stilsicher gelingt dem Autor eine Gratwanderung - ohne lüsternen Herrenwitz, aber mit jeder Menge Augenzwinkern. «
Michael Lange, Deutschlandfunk 4. Dezember 2014
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»Das Ganze ist sehr wissenschaftlich, informativ und detailliert. Allerdings schafft es der Autor, es nicht trocken, sondern in einem sehr lockeren, teilweise amüsanten Schreibstil rüberzubringen und das macht das Buch wirklich zu etwas Besonderem. Ich habe jede Menge Neues erfahren.«
Sandra Dittfeld, Sunnys Bücherwelt 07.02.2015
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