Das Zeugnis einer persönlichen Kehrtwende und eine neue Sicht auf den Islam.
Vom als radikal abgestempelten Prediger zum Aufklärer
Abdul Adhim Kamouss ist einer der bekanntesten Imame Deutschlands und galt einmal als »Popstar der salafistischen Szene«. Er hat seine Sicht auf den Islam grundlegend verändert. Hier legt er ein kritisches Selbstbekenntnis vor, erläutert sein heutiges Verständnis des Islam und stellt Überlegungen an, wie man Radikalisierung nachhaltig bekämpfen kann. Diese Innensicht ist für die erfolgreiche Prävention und für ein friedliches Zusammenleben in der Zukunft dringend erforderlich.
Abdul Adhim Kamouss
Abdul Adhim Kamouss, Dipl.-Ing., geb. 1977 in Rabat, kam mit 20 Jahren nach Deutschland und studierte Elektrotechnik in Berlin. Ehrenamtlich arbeitete er sehr erfolgreich als Imam. So erfolgreich, dass er als »Moslem-Macher« bundesweit bekannt wurde und ins Visier des Verfassungsschutzes geriet. Die Vorwürfe, die man ihm machte, konnten nicht bestätigt werden, doch diese Ereignisse lösten eine existentielle Krise aus, die ihn zu einem grundsätzlichen theologischen Neuansatz führte, zu einer neuen Denkrichtung für einen Islam der Zukunft. 2018 gründete er mit prominenter Unterstützung die gemeinnützige Stiftung Islam in Deutschland zur Förderung des Zusammenlebens von Muslimen und Nicht-Muslimen und als Institution im Kampf gegen Radikalisierung.
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»Diese Innensicht ist für die erfolgreiche Prävention und für ein friedliches Zusammenleben in der Zukunft dringend erforderlich.«
Zivilgesellschaft Info Dezember 2018
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»Perhaps Germany's most famous Imam, Abdul Adhim Kamouss was once hailed as the ›pop-star of the Salafist scene‹. Since then, the Moroccan-born Muslim did an about-face when, following a deep personal crisis, he ditched preaching to embrace a kinder, gentler and more open Islam, which ironically earned him death threats from the very radical Salafists he one was accused of catering to. «
Robert Rigney, René Blixer, Exberliner 1. November 2018
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»Ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe und ich kann viele seiner Forderungen zu Veränderungen am Islam vollkommen verstehen. Am wichtigsten finde ich, dass er fordert, dass es mehr deutschsprachige Angebote in den Moscheen geben soll. Noch etwas, was mir in dem Buch auch immer klarer wurde, ist, dass es kein Schwarz/Weiß, sondern dass es wie überall viele Schattierungen gibt. «
Markus Eggert, literaturlounge.eu 27. September 2018
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»Seine Warnung vor falschen Predigern, die den Islam machtpolitisch missbrauchen oder über eine wortgetreue Auslegung hinaus keine Perspektiven für ihre junge Gefolgschaft bieten, verbindet er mit seiner rationalen und toleranten Auslegung des Islam. «
Daniele Neuenfeld-Zvolsky, ekz-bibliotheksservice 15. Oktober 2018
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»Ein wichtiger Baustein für einen "europäischen" Islam. «
Martin Weskott, Der Medienbrief 1. Oktober 2018
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»Sicherheitsbehörden und Radikalisierungsexperten betrachteten Abdul Adhim Kamouss seinerzeit als lupenreinen Salafisten - und als ›Durchlauferhitzer‹ zur Radikalisierung. Ein schweres Erbe. Doch Kamouss hat es abgestreift. «
Ulrich Kraetzer, Berliner Morgenpost 1. Oktober 2018
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»Anstatt Sarrazins Pamphlet sollte man eine andere Neuerscheinung zur Hand nehmen. Der von deutschen Medien als ›Popstar der Salafisten‹ gebrandmarkte Imam Abdul Adhim Kamouss erzählt darin berührend und nachvollziebar seinen Wandel vom unreflektierten Prediger zum Reformer, der einem undogmatischen, demokratiekompatiblen Islam das Wort redet. «
Otto Friedrich, Die Furche 13. September 2019
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»Diese Erfahrungen beeindrucken - und haben einen mutigen Mann hervorgebracht, der öffentlich arabischen Großgelehrten die Stirn bietet. «
Ernst Rommeney, Deutschlandfunk Kultur 2. September 2018
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