Herleva, die Geliebte des normannischen Grafen Robert, hat einen Traum: Aus ihrem Leib wächst ein Baum, höher und immer höher, bis er alle anderen um sich überragt und seinen Schatten über die Normandie und England, jenseits des Meeres, wirft . . . Wilhelm, ihr Sohn, ist zum Herrschen geboren. Mit politischem Geschick, Wagemut und Ausdauer erobert er die Macht: zuerst die Normandie, dann, im blutigen Kampf gegen den Angelsachsen Harald, die Krone Englands. Nur eine Frau, Mathilde von Flandern, deren braungrüne Augen wie tiefe Teiche schimmern, ist Wilhelm an Mut und Kraft ebenbürtig. Eine uneinnehmbare Festung ist leichter zu erobern als sie . . . Mit Wilhelms Herrschaft über England beginnt eine bittere Fehde zwischen den dort ansässigen Angelsachsen und den normannischen Eindringlingen. Doch die Liebesgeschichte zwischen Wilhelms Gefolgsmann Raoul de Harcourt und der schönen Angelsächsin Elfrieda zeigt, daß Versöhnung möglich ist.
Georgette Heyer
Georgette Heyer, geboren 1902 in Wimbledon, schrieb mit siebzehn Jahren ihren ersten Roman, der zwei Jahre später veröffentlicht wurde. Danach hat sie eine lange Reihe charmant unterhaltender Bücher verfaßt, die weit über die Grenzen Englands hinaus Widerhall fanden. Sie starb 1974 in London.