»Very very British.« Sabine Grimkowski, ›SWR2‹
Anthony Powell macht einen großen Ausfallschritt und kommt im elften Band seines ›Tanz zur Musik der Zeit‹ im Jahr 1958 an: Die internationale Bohème, darunter auch Jenkins, findet sich in Venedig zu einer wichtigen Literaturkonferenz ein. Unter einem Deckengemälde Tiepolos entfaltet sich kurz darauf ein erbitterter Streit zwischen Kenneth und Pamela Widermerpool, deren exzessiver Lebenswandel immer bedrohlichere Ausmaße annimmt.
Anthony Powell
Anthony Powell (1905 – 2000) besuchte das Eton College, studierte in Oxford und heiratete eine Adlige. Er arbeitete als Verlagslektor, schrieb Drehbücher und Beiträge für britische Tageszeitungen, leitete den Literaturteil des Magazins "Punch" und war Autor zahlreicher Romane. Während seine Zeitgenossen und Freunde Evelyn Waugh, Graham Greene und George Orwell sich auch im deutschsprachigen Raum bis heute großer Popularität erfreuen, ist Anthony Powell hierzulande noch nahezu unbekannt.
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Im elften Band gewährt Powells einzigartiger Ich-Erzähler mit gewohntem ironischen Witz brisante Einblicke in das turbulente Leben der englischen Upper Class im Nachkriegsboom.
Bernd Kielmann ()