Das beeindruckende Frühwerk eines Meisters der Amerikanischen Moderne. John Dos Passos erzählt eine Geschichte von bestürzender Aktualität.
Reisejournal eines Unvoreingenommenen
Dos Passos ist fünfundzwanzig, als er sich 1921 auf eine Reise durch den Orient macht: von der Türkei über Georgien, Armenien, den Iran und Irak bis nach Syrien. Istanbul hieß noch Konstantinopel, Ländergrenzen waren durchlässig, oft noch vorläufig; Konflikte aus dem Ersten Weltkrieg flackerten auf wie Moorbrände, eine Welt formierte sich neu und nahm langsam die sozialen und staatlichen Strukturen an, wie wir sie heute kennen. Dos Passos ist umsichtiger Beobachter und scharfzüngiger Chronist – unvoreingenommene Neugier prägt seinen Blick. Ein aufregendes Reisejournal, ein hochinteressantes Zeitdokument.
John Dos Passos
John Dos Passos (1896-1970) ist neben Ernest Hemingway und Scott Fitzgerald einer der wichtigsten Autoren der amerikanischen Moderne. Nach seinem Studienabschluss in Harvard ging Dos Passos 1916 nach Spanien, schrieb seinen ersten Roman und diente freiwillig als Sanitäter in der französischen Armee. Nach dem Krieg reiste er als Journalist und Schriftsteller durch Europa, den Nahen Osten und den Kaukasus. Dies inspirierte ihn u.a. zu diesem Reisejournal, >Orient ExpressManhattan TransferU.S.A
Anfang Zwanzigerjahre Erinnerungen Naher- und Mittlerer Osten Orientreise Reisejournal Reiseliteratur Zugreise Reisebericht Armenien Eriwan Georgien Damaskus Konstantinopel Irak Reisetagebuch
»Ein revolutionäres, atemberaubendes Buch (...). «
Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung 07.06.2016
()
»Ernsthaft, aber unterhaltsam sind die Aufzeichnungen - eine Lektüre, die sich lohnt.«
Stefanie Platthaus, Ruhr Nachrichten 23.05.2016
()