Martin Mosebach betrachtet einen revolutionären Kulturbruch: die Abschaffung des Lateinischen als Liturgiesprache.
Ein revolutionärer Kulturbruch
1965 schaffte Papst Paul VI. das Lateinische als Liturgiesprache ab. Der Optimismus, der Kirche so neue Kreise zu öffnen, ist längst vergangen. Mosebachs Buch beleuchtet das Ende dieser Tradition kritisch – und stellt die Frage, ob über den alten Ritus bereits das letzte Wort gesprochen ist.
Martin Mosebach
Martin Mosebach wurde 1951 in Frankfurt am Main geboren. Sein Jurastudium schloss er 1979 ab, widmete sich aber dann der Literatur. Er erhielt 1980 den Förderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung und arbeitet seitdem als freier Schriftsteller. 1999 wurde er mit dem Doderer-Preis geehrt, 2004 mit dem Blauen Salon Preis des Frankfurter Literaturhauses und im Oktober 2007 erhielt er den begehrten Georg Büchner-Preis für sein Gesamtwerk - Romane, Erzählungen, Gedichte, Theaterstücke, Drehbücher und Libretti.
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