Ein feinsinniger Roman über die Engadiner Landschaft und die Natur, über zwei sehr unterschiedliche Menschen und ihre Gefühle.
»Ein ungewöhnlicher und eindrücklicher Roman.« (Martin Zingg in der ›Frankfurter Rundschau‹)
Beschwingt läuft Linda über die Berge und Täler in der Gegend um Bever in Graubünden. Sie trifft dabei immer wieder auf den alternden Simon, der ihr seit Kindertagen vertraut ist und der sich nun ganz der Beobachtung der Natur und der Landschaftsmalerei hingibt. Es bedarf nicht vieler Worte zwischen ihnen.
Um so bedrängender sind die Bilder und Erinnerungen aus längst vergangenen Zeiten, die bei ihren Begegnungen in Simon aufsteigen, während die junge Ärztin von ihrem Freund träumt, der sie sitzengelassen hat, um im fernen Amerika sein Glück zu suchen. Und der alte Mann macht sich zunehmend Sorgen um die junge Frau, die ihm immer rastloser zu werden scheint ...
Hans Boesch
Hans Boesch wurde 1926 im Kanton St. Gallen als Sohn eines Forstwarts geboren, studierte Tiefbautechnik, arbeitete an einem ETH-Institut als Verkehrsplaner. Mit zwanzig begann er zu schreiben, veröffentlichte Romane, Satiren und Essays. Er starb 2003 in der Nähe von Zürich.