'Was für ein Deutschland! sagt man sich. Was für ein Schlangennest! Nichts als Korruption, Zweifel, Enttäuschung und Verbrechen. Hier sehen wir den Boden, aus dem der künftige schizophrene Typ, die Steppenwölfe von morgen, hervorgehen wird. ' (Henry Miller)
Mit einem Nachwort von Henry Miller
In seinem Roman ›Etzel Andergast‹ verfolgt Jakob Wassermann die Spuren des jungen Helden, der im ›Fall Maurizius‹ das ungerechte Treiben des Justiz und damit die Unmoral des Bürgertums aufgedeckt hatte. In einer schweren psychischen Krise begegnet Etzel dem erfolgreichen Seelenarzt Joseph Kerkhoven. Die gute Beziehung beider Männer erfährt jedoch eine Wendung, als Kerkhovens junge Frau Marie den Werbungen Andergast erliegt. Eine komplizierte Dreiecksaffäre entsteht, in der der frühere Rächer selbst zum Verletzter jeden Sittengesetzes, zum Verräter an seinem Retter wird.
Jakob Wassermann
Was für ein Deutschland! sagt man sich. Was für ein Schlangennest! Nichts als Korruption, Zweifel, Enttäuschung und Verbrechen. Hier sehen wir den Boden, aus dem der künftige schizophrene Typ, die Steppenwölfe von morgen, hervorgehen wird.
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