Auf seinem Weg durch das Persien der Gebirge und Wüsten beschreibt Loti Landschaft und Architektur des iranischen Hochlandes, Nomadenstämme und Karawanen und schildert die mystischen Formen des Islam.
Unterwegs, um als französischer Gesandter einen indischen Maharadscha zu ehren, unternimmt Loti im April 1900 eine abenteuerliche Reise zur Rosenblüte nach Isfahan und zu den alten iranischen Königsstädten. Auf seinem Weg durch das Persien der Gebirge und Wüsten beschreibt er Landschaft und Architektur des iranischen Hochlandes, Nomadenstämme und Karawanen und schildert die mystischen Formen des Islam. Er pilgert durch Zeiten und Orte jenseits der hektischen europäischen Zivilisation, begegnet Menschen einer fremden Kultur, Stätten vergangener Zeiten und sich selbst.
Eine nachdenkliche und auch romantische Lektüre nicht nur für diejenigen, die ihre zivilisationsmüde Seele durch abenteuerliche Strapazen und exotische Eindrücke auf eine Reise schicken wollen.
Pierre Loti (eigentlich Julien Viaud, 1850 - 1923) war Marineoffizier. Reisen nach Nord- und Südamerika, Tahiti, Tongking (Teilnahme am Boxerkrieg), Indien, China und Japan. Er veröffentlichte seit 1879 Romane, Erzählungen, einige Dramen und Reiseberichte.
Pierre Loti
Pierre Loti, 1850-1923, ist in die Literaturgeschichte eingegangen als Hauptvertreter des Exotismus in Frankreich. 1892 wurde er als jüngstes Mitglied in die Académie Française aufgenommen. Seine intensiven Schilderungen in einer überaus poetischen Sprache lassen seine Reiseberichte auch heute noch zu einem Genuss werden. Neben seiner Reise ›Nach Isfahan‹ gilt Le désert als eines der beeindruckendsten Zeugnisse. 1894 verfasst, ist es der erste Teil einer mehrmonatigen Reise durch den Sinai und Galiläa.