Isabelle Krötsch ist eine Porträtistin des Flüchtigen. Ihre Arbeiten mäandern zwischen Malerei und Graphik, Szene und Film. Sie verführt den Blick des Betrachters in leicht sur-reale Kompositionen, hinterfragt Sehgewohnheiten und lädt ein in eine Welt der Reflexion übers Geschichtenerzählen.
Isabelle Krötschs Arbeit mäandert zwischen den Bildsprachen Malerei, Graphik, Szene und Film, erkundet im Wechselspiel der Formen ihre Kernthemen 'des choses de la vie'.
Die Perspektive spielt dabei im übertragenen wie im figurativen-konstruktiven Sinne eine Rolle. Allen Arbeitsfeldern gemeinsam ist die Untersuchung und Inszenierung des Raums. Ob Mal- oder Filmleinwand, Foto- oder Bühnen-Ausschnitt, es ist immer eine Komposition bezogen auf einen behaupteten Rahmen. Literatur- und Kunstgeschichte sind oft Inspiration und Anlass zum Zitat. Die Künstlerin führt den Blick des Betrachters in ihre leicht sur-realen Kompositionen, verzerrt, hinterfragt Sehgewohnheiten, lässt realistische Elemente auf die des Comics oder auch der skizzenhaften Expressivität stoßen. Immer wieder wählt sie als Sujet (Selbst)Porträts, in denen die Bewegung in fast filmischer Weise präsent ist. 'Comme une image' lädt ein in eine Welt der Reflexion übers Geschichtenerzählen, zeigt Arbeitsweise und Spielwiese in den Bilderwelten von Isabelle Krötsch.
Isabelle Krötsch
Fotografie surreal zeitgenössisch